Double-Dip-Ängste: Die Aktie, das verhasste Wesen
Es sind ungemütliche Tage an den Märkten: Seit Wochen scheinen die Weltbörsen nur eine Richtung zu kennen – die nach unten. Befeuert von immer neuen Hiobsbotschaften aus den USA sind viele Notierungen in Richtung von Jahrestiefsständen eingebrochen. Dabei sind viele Aktien so günstig wie seit Jahren nicht mehr – zumindest, wenn die Welt nicht untergeht.
Das Leben als konstante Krise: So geht sieht der Alltag an der Börse aus. Ziemlich genau zwei Jahre ist der Beginn der Finanzmarktkrise her, die die Wirtschafts- und Börsenwelt in die wohl dramatischste Abwärtsspirale der vergangen Jahrzehnte beförderte. Ziemlich genau neun Jahre sind die Verwerfungen an der Wall Street im Nachhall von 9/11 her, zwischendrin demoralisierte ein dreijähriger Bärenmarkt die Anleger.
Und selbst, als Konjunktur und Weltbörsen 2005 wieder gemeinsam ansprangen – was bekanntermaßen selten genug vorkommt -, traute keiner so recht dem Braten, was eine ganze Anlegergeneration, die beharrliche Gelder abzog, statt zu investieren, die größte Rallye der vergangenen Jahrzehnte verpassen ließ. Mit einem Wort: Irgendwas ist immer.
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The Final Countdown
Die Griechenlandkrise nimmt langsam präsidiale Ausmaße an - alles ist bereits gesagt, aber nichts entschieden. Das sendet ein ...
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Crash 2010: Ist Griechenland das neue Lehman?
Die Panik ist zurück. Tumultartig ist der Markt vergangene Woche durch die europäische Schuldenkrise zurück in den Ausverkaufs-Modus gestürzt. Keine Frage: Ersetzt man Griechenland durch Lehman Brothers, fühlt es sich an, als hätten wir den Film schon mal gesehen. Die Frage ist nur: Endet er genauso fatal?
Das Drama ist zurück. Panikverkäufe. Der größte Crash nach Punkten aller Zeiten im Dow Jones. Keine realen Kurse. Gameover 2.0? weiterlesen …
Der Minuten-Crash 2010: Der Wahnsinn ist zurück
Nach 15 Monaten der Kurserholung kehrt die Panik an den Markt zurück. Keine Frage: Die Griechenland-Krise bleibt eine erhebliche Belastung, die zum europäischen Flächenbrand geraten kann. Der vollkommen absurde Minutencrash der Wall Street von gestern Abend lässt sich damit indes kaum erklären. Außer Rand und Band geratene Handelssysteme gefährden den Kapitalmarkt.
Das Casino Royale hat wieder geöffnet. Die hässliche Fratze der mit normalen Parametern kaum mehr zu erfassenden Kursausschläge an den Aktienmärkten ist zurück. Ein Kursrutsch von 998 Punkten im Dow Jones – davon der Löwenanteil im Minutentakt, was ist passiert? Ein Attentat auf den Präsidenten? Ein neues 9/11?
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US-Quartalssaison: Technologie ist Trumpf
Krise, welche Krise? Die Crème de la Crème der amerikanischen Hightech-Branche beweist in diesen Tagen, dass der Trend ein Jahr nach der Finanzkrise wieder nach oben geht. Und zwar steil: Vorzeigeunternehmen wie Apple und Amazon geht es so gut wie nie zuvor. Den Aktionären auch: Die Papiere notieren auf Allzeithochs.
Was für einen Unterschied ein Jahr machen kann! Oktober 2008: Der Himmel an den Weltbörsen drohte im Nachhall der Lehmann-Pleite einzustürzen. Mittendrin: Die konjunktursensiblen Technologiewerte, deren Wachstumsraten im Zuge der Kernschmelze an den Kapitalmärkten zusammenzuschrumpfen schienen – die Aktien von Unternehmen wie Apple, Google, Amazon oder RIM halbierten bis drittelten sich. weiterlesen …
Halbjahres-Hausse: Das Geheimnis der 2009er-Rallye
Die Aktienmärkte laufen und laufen – trotz der noch immer ziemlich fragilen Lage der Konjunktur. So haben dann auch die großen Wirtschaftstitel die jüngste Hausse entdeckt und künden vom neuen Bullenmarkt. Zu Recht?
2000 Punkte sind es inzwischen tatsächlich bereits. 2000 Punkte höher notiert der Deutsche Aktienindex (Dax) in diesen strahlenden Sommertagen als noch im regnerischen März, der wieder einmal den Tiefpunkt eines Bärenmarktes darstellen sollte – zumindest bisher.
Denn auch bei 5574 Zählern, bei denen der Dax am Freitag ein neues Jahreshoch aufstellte, bleibt die Frage nach der Nachhaltigkeit der jüngsten Rallye. “Deutschland taumelt aus der Rezession“, titelte in der vergangenen Woche etwa “Spiegel Online” nach der überraschenden Rückkehr in die Wachstumszone mit einem BIP-Anstieg von 0,3 Prozent im zweiten Quartal. weiterlesen …
2 Jahre Bärenmarkt: Die Krise, die keiner ernst nahm
Es ist keiner schöner Anblick in diesen Sommertagen: Seit Wochen bereits dümpeln die Märkte vor sich her. Trotz einer dreimonatigen Rallye notieren die Indizes gerade mal auf dem Startniveau des Jahres - nach brutalen Verlusten 2008. Fast wie in einem vergessenen Zeitalter erscheint da der Blick zurück zum Sommer vor zwei Jahren, als die Finanzmarktkrise mit ersten Alarmsignalen auf sich aufmerksam macht, die jedoch keiner erkennen wollte…
Der Gipfelsturm ist auf den Tag zwei Jahre her: Bei 8105 Zählern schloss der Dax heute vor exakt zwei Jahren. Ein neues Allzeithoch war damit auch auf Basis des Schlusskurses aufgestellt worden – endlich, nach mehr als sieben Jahren. Viereinhalb Jahre zuvor noch hatte es so gar nicht danach ausgesehen: Bis auf seinerzeit unglaubliche 2188 Zähler sackte der deutsche Blue Chip-Index binnen dreier Jahre durch, ehe eine furiose Comebackrallye einsetzte. Zwei Jahre später sind Anleger nun bei 4900 Zählern im Dax erneut sehr weit von den einstigen Höchstständen entfernt – und irgendwo im Niemandsland zwischen Jahrzehnthochs- und Tiefs verschollen. weiterlesen …
Minuten-Crash erneut betrachtet: Casino Royale 2.0
Der Rauch ist verzogen, der ungläubige Blick auf vergangenen Donnerstag bleibt. Obwohl sich der Markt nach weiteren Abverkäufen etwas stabilisiert hat, ist der Schaden angerichtet. Ausgerechnet zwei der wertvollsten Unternehmen der USA, Procter & Gamble und Apple, wurden zum Spielball von Spekulanten. Binnen Minuten wurde das Vertrauen in das vermeintlich ausgereifteste Finanzsystem der Welt erschüttert. Vor allem sicherheitsbewusste Kleinanleger dürften sich erneut betrogen fühlen.
Es ist wieder so weit: Der Himmel stürzt ein. 998 Punkte hat die Wall Street am vergangenen Donnerstag in der Spitze verloren – den Löwenanteil davon binnen nicht einmal 20 Minuten in den dramatischsten Augenblicken der Wall Street-Geschichte. “Schon jetzt ein Klassiker: James Cramer rettet den Markt“, kommentierte der frühere Merrill Lynch-Analyst Henry Blodget die historische Live-Coverage des Börsencrashs am Donnerstagnachmittag auf CNBC. weiterlesen …
Marktrückblick November 2009: Jahresendrallye trotz Wüstensturm
Fulminant waren die Aktienmärkte ins traditionell starke Winterhalbjahr gestartet. Dann zogen Anleger nach einer Schieflage im Golfemirat Dubai zum Monatsende vermehrt Mittel ab und versetzten den Indizes damit zum Monatsausklang einen leichten Dämpfer. Dennoch haben Anleger wenig Grund zur Klage: Der November verlief wie das Gesamtjahr 2009 – positiv.
Plötzlich brach der Wüstensturm los. Nach acht verhältnismäßig sorgenlosen Monaten beschäftigt wieder eine milliardenschwere Schieflage die Börsenberichterstatter. Und was für eine: Auf knapp 60 Milliarden Dollar belaufen sich die Verbindlichkeiten des Staatsfonds Dubai World, der seine Gläubiger nun für ein halbes Jahr um Aufschub bittet. weiterlesen …
Märkte: Die Rückkehr der IPOs
Die Aktienmärkte steigen und steigen und steigen – und sogar eine lange Zeit tot geglaubter Sektor erlebt eine Renaissance. Zumindest in den USA ist eine Wiederbelebung des Marktes für Neuemissionen erkennbar. OpenTable, SolarWinds oder A123 notieren sehr deutlich über ihrem Ausgabekurs, während Traditionsunternehmen wie Hyatt ihr Listing angemeldet haben. Was können Anleger erwarten?
Es gibt ein Leben nach dem Crash, und es nicht mal das schlechteste: Seit sieben Monaten kennen die Aktienmärkte nur eine Richtung – steil nach oben. Mehr als 2100 Punkte oder 60 Prozent hat der Dax seit März zugelegt. In ähnlichen Dimensionen sind auch Dow Jones und S&P 500 angelangt, nur dass Anleger hier inzwischen schon etwas weiter sind. weiterlesen …
Marktrückblick Juli 2009: Die Sommer-Bullen sind zurück
Es ist nicht weniger als eine veritable Sommerrallye: Nach Wochen der Skepsis und Stagnation setzt das Bullenlager mitten zur schönsten Jahreszeit zum Sturmlauf an – und reißt dabei die Jahreshochs. Vor allem die BRIC-Märkte beeindrucken weiter.
Der Pessimismus schien die Märkte zur Jahresmitte wieder fest im Griff zu haben. Sicher, da war die Erholungsrallye im zweiten Quartal. Doch nach sechs Monaten lag der Dax trotzdem schon wieder im Minus – die Bären waren wieder am Drücker.
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