Marktrückblick November 2009: Jahresendrallye trotz Wüstensturm


Fulminant waren die Aktienmärkte ins traditionell starke Winterhalbjahr gestartet. Dann zogen Anleger nach einer Schieflage im Golfemirat Dubai zum Monatsende vermehrt Mittel ab und versetzten den Indizes damit zum Monatsausklang einen leichten Dämpfer. Dennoch haben Anleger wenig Grund zur Klage: Der November verlief wie das Gesamtjahr 2009 – positiv.

Plötzlich brach der Wüstensturm los. Nach acht verhältnismäßig sorgenlosen Monaten beschäftigt wieder eine milliardenschwere Schieflage die Börsenberichterstatter. Und was für eine: Auf knapp 60 Milliarden Dollar belaufen sich die Verbindlichkeiten des Staatsfonds Dubai World, der seine Gläubiger nun für ein halbes Jahr um Aufschub bittet. weiterlesen …

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Marktrückblick Oktober 2009: Ende mit Schrecken


Der Oktober ist seinem Status als problematischer Börsenmonat auf den letzten Metern doch noch gerecht geworden. Nach der härtesten Verkaufswelle seit März scheint nun wieder die Stunde der Bären zu schlagen. Nicht wenige Marktexperten glauben, dass die Weltbörsen ihre Jahreshochs gesehen haben.

Die Bären können es doch noch. Nach Monaten der immer lauteren Mahnungen kam er schließlich doch noch – der große Ausverkauf. So breit und kraftvoll wie seit dem Frühjahr nicht mehr drückte eine Verkaufswelle die Märkte in den letzten Oktobertagen nach unten – und gleichzeitig ins Minus.
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Marktrückblick August 2009: Die Rallye der Zweifel


So sieht eine echte Sommerrallye aus: Bei dünnen Umsätzen und einer dürftigen Nachrichtenlage beständig nach oben. Obwohl zuletzt immer mehr Marktbeobachter der Aufwärtsbewegung misstrauten, kletterten die Märkte weiter. Zu weit?

Der Pessimismus bleibt Trumpf – und gleichzeitig Treiber der immer erstaunlicheren Hausse an den Weltbörsen. Rückblende: Fast genau ein halbes Jahr ist es her, dass die Aktienmärkte rund um den Globus in den Abgrund zu schlittern schienen und der Durchbruch durch die 3000er-Marke im Dax fast als ausgemacht galt.
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Marktrückblick 1. Halbjahr 2009: Rasante Achterbahnfahrt


Die Zeit der wilden Ritte scheint noch nicht vorüber. Dabei erzählt die Statistik eine andere Sprache. Nach sechs Monaten stehen viele große Indizes ganz in der Nähe, wo sie 2009 begonnen hatten – der Dax war gar nur ein Punkt entfernt. Unter Oberfläche brodelt es jedoch gehörig: Vor allem die Schwellenländer gehören zu den bisherigen Gewinnern.

Es ist ein bisschen so, als wäre nichts passiert: Die erste Hälfte des ersten Börsenjahres liegt hinter Anlegern, und an den deutschen Aktienmärkten leuchten Notierungen auf, die Aktionäre schon mal gesehen haben – nämlich zum Jahreswechsel.  So wurde der Deutsche Aktienindex (Dax) am Abend des 30. Juni bei 4809 Punkten taxiert – bei 4810 war er noch ins neue Börsenjahr gegangen. 1 Punkt Differenz in 6 Monaten? Was für ein Nonevent die Börse in Zeiten der Finanzmarktkrise doch sein kann!   weiterlesen …

Marktrückblick März 2009: Befreiungsschlag der Bullen


Es steckt doch noch Leben in den Aktienmärkten: Nach einem desaströsen Jahresstart, der bereits im Januar und Februar Verluste von mehr als 20 Prozent bescherte, rissen die Bullen in den vergangenen dreieinhalb Wochen das Ruder herum und brannten dabei ein wahres Kursfeuerwerk ab. 

Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt, dass die Dinge erst richtig schlimm werden müssen, bevor sie sich zum Besseren wenden – das gilt für die Politik, für die Wirtschaft und wohl erst recht für die Börse. weiterlesen …

Marktrückblick Februar 2009: Tief, Tiefer, Aktien


Der Trend zeigt weiter steil nach unten: Im Zuge der Finanzmarktkrise geben die Weltbörsen weiter kräftig nach. Erschreckende Erkenntnis: In Rekordgeschwindigkeit rauschen die Leitindizes in die Tiefe – in nur zwei Monaten sind Dax und Dow Jones schon wieder um 20 Prozent eingebrochen. Und als sollte das noch nicht genügen, droht Anlegern nun neues Ungemach: Wichtigste Unterstützungsmarken sind nach unten durchbrochen worden.

Es gibt dieses alte Beispiel von André Kostolany, das das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Börse mit den Platzhaltern vom Herren und seinem Hund symbolisiert – der Hund ist demnach die Börse, die seinem Herrchen, der Wirtschaft, vorauseilt, dann wieder zurückläuft, aber am Ende in dieselbe Richtung läuft.   weiterlesen …

Marktrückblick September 2009: Sorgenvoll nach oben


Die Bedenken werden größer – doch den Aktienmarkt scheint das nur noch zu beflügeln. Entgegen gegen der Börsenhistorie konnte der Markt auch im Problemmonat September nochmals zulegen. Nach sieben Monaten Hausse gehen Anleger nun ins traditionell starke Schlussquartal – doch was heißt das schon in diesem verrückten Börsenjahr?

Wenn es die Stimme noch eines Mahners brauchte, dann musste Anfang Septembers eigentlich alles zu Ende sein. Niemand Geringeres als der renommierte Vermögensverwalter Doug Kass, der vor der Tragweite der Immobilienkrise bereits 2007 gewarnt und den Marktboden im März genau getroffen hatte, schwenkte wieder auf das Lager der Bären um.
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Marktrückblick Juli 2009: Die Sommer-Bullen sind zurück


Es ist nicht weniger als eine veritable Sommerrallye: Nach Wochen der Skepsis und Stagnation setzt das Bullenlager mitten zur schönsten Jahreszeit zum Sturmlauf an – und reißt dabei die Jahreshochs. Vor allem die BRIC-Märkte beeindrucken weiter.

Der Pessimismus schien die Märkte zur Jahresmitte wieder fest im Griff zu haben. Sicher, da war die Erholungsrallye im zweiten Quartal. Doch nach sechs Monaten lag der Dax trotzdem schon wieder im Minus – die Bären waren wieder am Drücker.
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Marktrückblick April 2009: Die große Erholung im Frühling


Die Comebackrallye geht in die zweite Runde: Nach einem Aufbäumen im März nahmen die Aktienmärkte rund um den Erdball in den vergangenen viereinhalb Wochen gehörig an Fahrt auf. Der Dax verzeichnete mit zweistelligen Gewinnen nicht nur  den stärksten Monat des Jahres, sondern gar den besten Börsenmonat seit sechs Jahren bzw. den viertbesten aller Zeiten!

Was für einen Unterschied sieben Wochen machen können. Bis auf ganze 3589 Punkte war der Dax am 9. März heruntergeprügelt worden  – ein Absturz in Richtung der Jahrzehnttiefs aus dem März 2003 schien denkbar.     weiterlesen …

Kurserholung: Die Rückkehr der alten Reflexe


Nach einem katastrophalen Jahresstart  haben die Aktienmärkte in den letzten Wochen wieder deutliche Zuwächse verbucht. Keine Frage: Mit immer neuen Negativwachstumsszenarien erscheint die konjunkturelle Lage weiter  düster. An den Weltbörsen keimt jedoch angesichts der enormen Rettungspakte leise Hoffnung auf. Zu Recht? An der Spitze der Erholung stehen alte Bekannte. Kehrt der Bulle zurück?

Gottfried Heller ist immer für eine Börsenweisheit gut.  Überliefert  ist dieses Bonmot des früheren Kostolany-Partners: “Bei Pessimismus kaufen. Der Pessimismus ist die häufigste Ursache für niedrige Börsenkurse; je größer der Pessimismus desto niedriger die Kurse”.

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