Marktrückblick 1. Halbjahr 2009: Rasante Achterbahnfahrt
Die Zeit der wilden Ritte scheint noch nicht vorüber. Dabei erzählt die Statistik eine andere Sprache. Nach sechs Monaten stehen viele große Indizes ganz in der Nähe, wo sie 2009 begonnen hatten – der Dax war gar nur ein Punkt entfernt. Unter Oberfläche brodelt es jedoch gehörig: Vor allem die Schwellenländer gehören zu den bisherigen Gewinnern.
Es ist ein bisschen so, als wäre nichts passiert: Die erste Hälfte des ersten Börsenjahres liegt hinter Anlegern, und an den deutschen Aktienmärkten leuchten Notierungen auf, die Aktionäre schon mal gesehen haben – nämlich zum Jahreswechsel. So wurde der Deutsche Aktienindex (Dax) am Abend des 30. Juni bei 4809 Punkten taxiert – bei 4810 war er noch ins neue Börsenjahr gegangen. 1 Punkt Differenz in 6 Monaten? Was für ein Nonevent die Börse in Zeiten der Finanzmarktkrise doch sein kann! weiterlesen …
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The Final Countdown
Die Griechenlandkrise nimmt langsam präsidiale Ausmaße an - alles ist bereits gesagt, aber nichts entschieden. Das sendet ein ...
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Smartphone-Showdown: RIM, Apple und Palm im Dreikampf
In einer Welt voller Abschwung-Sorgen ist der Smartphone-Sektor der letzte Hort von Wachstumsfantasien. Warum, haben die letzten Woche bewiesen, in denen die großen Player zum ganz großen Showdown aufgerüstet haben: Apple veröffentlicht die dritte Generation des iPhones, Palm zwei Wochen vorab bereits das lang erwartete Konkurrenzprodukt Palm Pre. Und Platzhirsch RIM? Der kanadische Smartphonehersteller kündigte unterdessen die größte Produktoffensive seiner Firmengeschichte an.
Alle guten Dinge sind drei: Nach 2007 und 2008 brachte Apple wieder pünktlich zum Sommerbeginn am vergangenen Freitag ein neues iPhone auf den Markt. ‘iPhone 3G S’ heißt der neue mobile Alleskönner, der tatsächlich viele Wünsche einlöst, die Apple-Fans nach den ersten Modellen der ersten beiden Generationen hegten.
Marktrückblick April 2009: Die große Erholung im Frühling
Die Comebackrallye geht in die zweite Runde: Nach einem Aufbäumen im März nahmen die Aktienmärkte rund um den Erdball in den vergangenen viereinhalb Wochen gehörig an Fahrt auf. Der Dax verzeichnete mit zweistelligen Gewinnen nicht nur den stärksten Monat des Jahres, sondern gar den besten Börsenmonat seit sechs Jahren bzw. den viertbesten aller Zeiten!
Was für einen Unterschied sieben Wochen machen können. Bis auf ganze 3589 Punkte war der Dax am 9. März heruntergeprügelt worden – ein Absturz in Richtung der Jahrzehnttiefs aus dem März 2003 schien denkbar. weiterlesen …
Marktrückblick März 2009: Befreiungsschlag der Bullen
Es steckt doch noch Leben in den Aktienmärkten: Nach einem desaströsen Jahresstart, der bereits im Januar und Februar Verluste von mehr als 20 Prozent bescherte, rissen die Bullen in den vergangenen dreieinhalb Wochen das Ruder herum und brannten dabei ein wahres Kursfeuerwerk ab.
Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt, dass die Dinge erst richtig schlimm werden müssen, bevor sie sich zum Besseren wenden – das gilt für die Politik, für die Wirtschaft und wohl erst recht für die Börse. weiterlesen …
Marktrückblick Februar 2009: Tief, Tiefer, Aktien
Der Trend zeigt weiter steil nach unten: Im Zuge der Finanzmarktkrise geben die Weltbörsen weiter kräftig nach. Erschreckende Erkenntnis: In Rekordgeschwindigkeit rauschen die Leitindizes in die Tiefe – in nur zwei Monaten sind Dax und Dow Jones schon wieder um 20 Prozent eingebrochen. Und als sollte das noch nicht genügen, droht Anlegern nun neues Ungemach: Wichtigste Unterstützungsmarken sind nach unten durchbrochen worden.
Es gibt dieses alte Beispiel von André Kostolany, das das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Börse mit den Platzhaltern vom Herren und seinem Hund symbolisiert – der Hund ist demnach die Börse, die seinem Herrchen, der Wirtschaft, vorauseilt, dann wieder zurückläuft, aber am Ende in dieselbe Richtung läuft. weiterlesen …
Börsenjahr 2008: Ein Albtraum erster Klasse
Wenn alles gesagt, geschrieben und analysiert ist, zählt an den Märkten nur noch die einfache Mathematik. Und die spricht für die abgelaufenen 365 Tage eine ernüchternde Sprache: 2008, das war für viele Leitindizes das schlechteste Börsenjahr seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die deutschen Aktienmärkte verloren zwischen 40 und 48 Prozent ihres Wertes - und damit mehr als die Wall Street, an der die Krise ihren Ursprung genommen hatte.
Der Spuk ist vorbei, die Folgen bleiben: 2008 wird als das Börsenjahr in die Geschichte eingehen, in dem eine langsam herannahende Krise an dem US-Immobilienmarkt zum Tsunami heranwuchs, der erst den Kreditmarkt, dann die Kapitalmärkte erreichte und schließlich die Konjunktur mit einer Wucht traf, wie seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren nicht mehr.
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Märkte nach der Rallye (1): Das Bullenszenario
Das Comeback ist furios: In der zehnten Woche nach den bisherigen Jahrestiefs durchbrach der Dax erstmals seit Januar wieder die 5000-Punktemarke, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten. Fundamental untermauert wurde die 40-Prozent-Rallye im Dax mit zuletzt besser ausgefallenen Quartalszahlen. Doch kann der Aufschwung tatsächlich anhalten? Diese Argumente sprechen dafür – das Bullenmarktszenario.
Es sind deutliche Worte von höchster Stelle: “Ich bin kein Volkswirt, aber es zeigt sich immer deutlicher, dass das Schlimmste vorüber ist”, erklärte unlängst niemand anderes als Medientycoon Rupert Murdoch. Um im Conference Call bei Bekanntgabe der Quartalszahlen von News Corp. hinzuzufügen: “Wie Sie wissen, war ich sehr pessimistisch. Aber es gibt immer mehr Signale, dass die Tage des steilen Absturzes vorüber sind.”
US-Quartalssaison: Das erstaunliche Comeback der Technologiewerte
Die Schockstarre an den Aktienmärkten ist seit einigen Wochen durchbrochen – allein: Die allgegenwärtige Skepsis bleibt. Dass tatsächlich auch mitten in der schwersten Krise seit 1929 veritables Wachstum zu beobachten ist, beweist ein Sektor, der sich gegen den Abwärtstrend stemmt – die Technologiebranche. Und das auch fundamental: In verblüffender Regelmäßigkeit haben die Zugpferde der Nasdaq bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist.
Noch immer dominieren die Negativschlagzeilen der Permabären: Die Weltwirtschaft befindet sich auf historischem Schrumpfungskurs, die erwarteten Ausfälle im Zuge der Finanzkrise werden nicht gekannte Dimensionen erreichen und der gegenwärtige Aufschwung an den Aktienmärkten wäre bestenfalls das kurzlebige Resultat einer Bärenmarktrallye, so der Tenor. weiterlesen …
Ein halbes Jahr nach dem Herbst-Crash: Licht am Ende des Tunnels?
Genau sechs Monate nach dem dramatischen Bankenbeben des vergangenen Herbstes schöpfen Börsianer wieder die zarte Hoffnung auf Erholung. Obwohl die Lage fundamental weiter alles andere als erbaulich aussieht, könnten Anleger mit dieser antizyklischen Einstellung nicht falsch liegen, glauben immer mehr Börsenexperten.
Der Frühling ist da –und mit ihm die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Das ist an der Börse nicht anders: Ein halbes Jahr ist es her, als der seinerzeit für nicht möglich gehaltene Absturz an den Weltbörsen mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers vom 14. auf den 15. September seinen Lauf nahm. weiterlesen …
Marktrückblick Januar 2009: Ein Start, so schlecht wie 2008
Es bleibt dabei: Die Finanzmarktkrise hat die Weltbörsen fest im Griff. Nur für eine Woche sah es so aus, als sollten Aktionäre neuen Mut fassen und an eine Trendumkehr glauben – dann folgten die nächsten Wellen des Ausverkaufs. Trauriges Ergebnis: Mit zweistelligen Verlusten erlebten die amerikanischen und deutschen Aktienmärkte den schlechtesten Jahresstart aller Zeiten.
Das Treiben an den Aktienmärkten hat inzwischen etwas von einer Kapitulation: Jeder, aber auch jeder noch so kleine Erholungsversuch wird wieder verkauft. So war es seit der Eskalation der Krise nach der Pleite von Lehman Brothers – und so geht es auch im neuen Börsenjahr 2009 weiter. weiterlesen …





