Euro- und Dollar-Schuldenkrisen: Der Unterschied zwischen Rettung und Rettung
Wann wird Griechenland gerettet sein? Wann wird der Euro gerettet sein? Wann werden die USA gerettet sein? Wird Deutschland eine Rettung brauchen? In diesen Tagen ist es durchaus berechtigt, die Frage zu stellen, wann tatsächlich von einer Rettung eines Landes gesprochen werden kann. Denn, der Begriff Rettung wird zunehmend inflationär genutzt. weiterlesen …
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Aktien, Euro, Dollar und Schuldenkrise: Das Vakuum zwischen den Extremen
Während Europa, die USA und zunehmend auch China mit ihren direkten und indirekten Schuldenproblemen kämpfen, steigen Aktien weiter. Im Markt werden mannigfaltige Erklärungen geboten, warum diese Entwicklung sich weiter durchsetzen wird. Dabei wird die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Unternehmen und den Staatshaushalten jedoch völlig unterschätzt. weiterlesen …
Politiker sollten mit dem Ackermann-Bashing aufhören
Joseph Ackermann ist kein beliebter Banker im Volk: Geburtstagsfeier im Kanzleramt. Victoryzeichen im Mannesmann-Prozess und eine Rendite von 25 Prozent auf das Eigenkapital. Jetzt wird der Chef der Deutschen Bank sogar von Brüdern im Geiste attackiert. Ein absurdes populistisches Schauspiel.
Ackermann bezweifelte öffentlich die Griechenland-Rettung. Er sagte: »Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, das wage ich zu bezweifeln.« Durch den Rettungsschirm habe man Zeit gewonnen, sonst nichts. Ackermann liegt völlig richtig mit seiner Einschätzung. Das bestätigen ihm auch typische Kritiker, wie der Bremer Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel und andere Ökonomen.
Über Griechen-Bonds und nutzlose Symbolpolitik
Zurzeit diskutiert alle Welt über die Milliarden, die in Zukunft aufgebracht werden müssen, um Griechenland vor der Staatspleite zu retten. Viel interessanter sind die Milliarden, die bislang zu unrecht als Risikoprämie gezahlt wurden. Diese sollten als Verhandlungsmasse mit den Banken genutzt werden.
Hätte Griechenland in den letzten zwanzig Jahren Zinsen auf deutschem Niveau gezahlt, wäre die Krise jetzt gar nicht so gefährlich und Griechenlands Haushalt wäre weniger belastet. Die Euro-Staaten, die jetzt Griechenland helfen, sollten Zinsen von den Anleihegläubigern zurückfordern. Ökonomisch, und in der Rückschau betrachtet, macht ein Risikoaufschlag auf Griechen-Bonds keinen Sinn, wenn man die Anleihenkäufer letztlich(!) doch rauskauft. Die vereinnahmten Risikoprämien sind daher die minimale Verhandlungsmasse bei einem denkbaren Haircut für Griechen-Anleihen. Genau so sollte man die Bankensolidarität organisieren.
Guido Westerwelle - der Mann ohne Schneid
Der Vorsitzende der Freidemokraten steht seit Wochen neben sich. Vor der NRW-Wahl hält Westerwelle sich erkennbar mit Äußerungen zurück. Jetzt versucht er es mit Populismus statt ökonomischer Vernunft.
Es ist erst wenige Wochen her, da attackierte der FDP-Chef am Ende seiner Rede Journalisten: »Ihr kauft mir den Schneid nicht ab«. Gemeint waren die anwesenden Journalisten. Westerwelle vermutete eine Kampagne in den Medien gegen sich und gab sich kampfesmutig. Vor der Bundespressekonferenz versuchte er bereits einen Tag später gegenzusteuern. Danach wurde es still um den Lautsprecher Guido Westerwelle. Jetzt hat er sich zur Griechenlandkrise geäußert und will eine europäische Ratingagentur. Diese Forderung hat nur leider nichts mit dem zugrunde liegenden Problem zu tun oder ist ein Anwärter auf eine Teillösung.
Marktrückblick August 2008: Die Angst im Nacken
Offener Schlagabtausch mitten in der Sommerpause: Wie schon im Vormonat ging das Auf und Ab an den Weltbörsen ungebremst weiter. Immerhin: Während die Wall Street im August schwächer tendierte, gelang den deutschen Aktienindizes ein kleines Comeback. Die weiteren Aussichten bleiben jedoch eingetrübt.
Was für ein Unterschied doch ein Sommer machen kann. Rund ein Jahr ist es her, dass der der Deutsche Aktienindex erstmals seit 2000 wieder ein neues Allzeithoch aufstellen konnte. Bei 8151 Zählern markierte das wichtigste Kursbarometer der deutschen Aktienmärkte Mitte Juli schließlich eine neue Bestmarke, auf die Anleger hatten so lange warten müssen.
Entsprechend euphorisch feierten dann auch die sogenannten Marktexperten die “Super-Börsen” (Anlegermagazin “Börse Online”). “Der Aufschwung wird auch über das Jahresende hinaus tragen, mit etwas Glück bis ans Ende des Jahrzehnts”, mutmaßte etwa Hans-Werner Sinn, Chef des Münchner ifo-Instituts. Ulrich Hocker, Chef der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), machte Kleinaktionären dann auch auf weitere Kurssteigerungen Hoffnung: “Wenn die Wirtschaft weiter so gut läuft wie bisher, dann sehe ich im Moment keinen Grund, dass es nicht weiter nach oben gehen sollte”, erklärte er der “Berliner Zeitung”. Und auch der Deutsche Bank-Chefstratege Klaus Martini ließ sich Mitte letzten Jahres noch zu den verhängnisvollsten Worten der Börse hinreißen: “Diesmal ist alles anders”, erklärte Martini gegenüber manager-magazin.de
Ein Jahr später ist es tatsächlich anders – aber nicht so, wie gewünscht. Sie Stimmung hat um 180-Grad umgeschlagen: “Auf Dur folgt Moll“, wie es beim Börsenaltmeister André Kostolany so schön heißt. Und Wie! Rund zwölf Monate später erntet Martini größtmöglichen Widerspruch – und das aus dem eigenen Haus: “Die Rezession ist kaum noch abzuwenden”, wurde der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, erst am Wochenende zitiert – wohl gemerkt: die Rezession in Deutschland.
Entsprechend verschreckt agierten Anleger auch weiterhin im August. Selbst ein unerwartet günstiger Vorzeichenwechsel an den Rohstoff- und Devisenmärkten vermochte den Börsen keinen Auftrieb zu geben. Die Rallye, die der drastisch fallende Öl- und Dollarpreis entfacht hatte, wurde postwendend wieder verkauft. So blieb dem Dax am letzten Freitag nur das symbolische Plus von 4 Punkten – bei 6422 Zählern ging die erste deutsche Börsenliga praktisch unverändert aus dem Handel. Seit Jahresbeginn bleibt der deutsche Blue-Chip-Index damit tief im Bärenmarktmodus – in den bisherigen 8 Monaten fiel ein dickes Minus von 21 Prozent an.
Deutsche Aktienindizes: MDax und TecDax mit furiosem Comeback – SDax Schlusslicht
Um einiges robuster als die deutschen Standardwerte hatten im laufenden Jahr die Nebenwerte performt. Nach einem rabenschwarzen Vormonat konnte der Midcap-Index im August in die Erfolgsspur zurückfinden. Nach einem Plus von fast 400 Punkten oder knapp 5 Prozent schloss der MDax im August bei 8682 Punkten. Seit Jahresbeginn bleibt ein Minus von 12 Prozent. Doch schon um einiges größer sind die Kursverluste, die der Kleinstwerteindex SDax seit Jahresbeginn angehäuft hat – nämlich 22 Prozent. Bei nur noch 4119 Zählern ging der Smallcap-Index im August schließlich sogar rund 1 Prozent leichter aus dem Handel.
Eine wahre Glanzleistung gelang dagegen dem Star des vergangenen Jahres unter den deutschen Aktienindizes, der in den ersten Monaten dieses Jahres noch am meisten unter die Räder gekommen war. Vor allem angetrieben durch die wieder erstarkten Solarwerte konnte der TecDax ein furioses Comeback feiern: Fast 8 Prozent legte der Nemax-50-Nachfolger im August zu, um wieder bei 827 Punkten den Monat zu beenden. Seit Januar liegt der deutsche Technologieindex damit nur noch um 15 Prozent im Minus – und hat sich damit binnen eines Monats zum zweitbesten Index an der Deutschen Börse entwickelt.
Internationale Börsen: Krisengewinner Wall Street – Krise, welche Krise?
In weitaus weniger beeindruckender Form präsentierten sich dagegen die US-Börsen, denen es aber erneut gelang, den August im positiven Terrain zu beenden. Die amerikanische Technologiebörse Nasdaq Composite ging bei 2368 Zählern aus dem Handel – ein Zugewinn von immerhin knapp 2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Der marktbreite Dow Jones Industrial Average machte es seinem Pendant vom Times Square nach – und gewann ebenfalls knapp zwei Prozent an Wert. Bei nunmehr 11.544 Punkten notiert der traditionsreichste Index der Welt jedoch weiter 13 Prozent unter dem Startniveau vom Januar.
Nach wie vor nichts verdienen konnten Anleger, die in den vergangenen Monaten europäischen Aktien in der Breite die Treue gehalten hatten: Dem EuroStoxx50 gelang das fragwürdige Kunststück, auf exakt demselben Indexstand wie im Vormonat aus dem Handel zu gehen – nämlich bei 3367 Zählern. Seit Jahresbeginn lastet damit noch immer ein Minus von happigen 23 Prozent auf dem wichtigsten europäischen Index.
Die zuletzt wieder erstarkten japanischen Aktienmärkte gaben dagegen leicht nach: Der Nikkei 225 ging bei 13.073 Zählern mit einem Minus von rund 2 Prozent aus dem August. Seit Jahresbeginn bleibt damit ein halbwegs achtbares Minus von 15 Prozent. Auf der in den Vorjahren noch weitaus erfolgreicheren chinesischen Halbinsel Hongkong fielen dagegen erneut kräftige Verluste an: Der Hangseng-Index ging am vergangenen Freitag bei 21.262 Punkten aus dem Handel – happige 1600 Punkte oder rund 7 Prozent schwächer als im Vormonat. Seit dem 31.12.2007. summierte sich das Minus damit schon auf deftige 26 Prozent.
BRIC-Märkte: Krachende Verluste rund um den Globus
Richtig hart getroffen wurden im August unterdessen die viel zitierten BRIC-Märkte , die Anleger in den Vorjahren noch so fasziniert hatten:
• Die brasilianische Börse, die im ersten Halbjahr 2008 noch so überraschend positive Akzente gesetzt hatte, gerät immer heftiger in den Abwärtssog der Rohstoffmärkte. So musste der Leitindex Bovespa im vergangenen Monat das nächste dicke Minus verkraften – nämlich nochmals Abschläge in Höhe von 7 Prozent. Der wichtigste südamerikanische Aktienindex beendete den August damit auf der Marke von nur noch 55.680 Zählern – zwanzig Prozent schwächer als zu Jahresbeginn.
• Dasselbe Bild – nur um einiges beschleunigt – war auch an den russischen Aktienmärkten zu beobachten: Im Zuge des fallenden Ölpreises und der militärischen Intervention in Georgien ging die rohstofflastige russische Börse in die Knie. Der Leitindex der Börse Moskau RTS brach diesmal sogar um krachende 16 Prozent ein und liegt damit nun nur noch bei 1646 Punkten - dadurch damit seit Januar nunmehr bereits um 34 Prozent hinten.
• Besitzer von indischen Aktien sind solchen Kummer 2008 bereits gewohnt. Umso erfreulicher, dass der Leitindex Sensex in dem schwierigen Börsenumfeld der vergangenen Wochen gegen den Markttrend wieder zulegen konnte – wenn auch nur moderat. Am Ende der vergangenen Woche notierte die Börse Bombay immerhin wieder bei 14.565 Zählern – ein eher symbolisches Plus von 1 Prozent wurde damit in den vergangenen 30 Tagen erzielt. Seit Januar liegt der Leitindex der indischen Aktienmärkte aber weiterhin um knapp 28 Prozent hinten.
• Den unerreichten Negativrekord 2008 halten dagegen weiter die für zwei Jahre so enorm haussierenden Festlandbörsen in Shanghai und Shenzhen. Ungeachtet der Olympischen Spiele setzten sich die erdrutschartigen Abschläge des Vormonats im maßgeblichen Shanghai-A-Index im August nämlich ungebremst fort: Bei nur noch 2397 Punkten stoppte das Kursbarometer letzten Freitag - weitere 14 Prozent schwächer. Seit Jahresbeginn bleibt das unfassbare Minus von mehr als 57 Prozent.
Mini-Crash an den Rohstoff- und Devisenmärkten: Öl, Gold, Euro brechen weg
Maßgeblicher Auslöser der krachenden Kurseinbrüche der Schwellenländerbörsen waren die schwersten Verluste an den Rohstoffmärkten, die tatsächlich so heftig ausfielen wie seit 1980 nicht mehr. So ging dem Goldpreis nach einem volatilen Auf und Ab der Vormonate komplett die Luft aus. Die Feinunze wurde somit per Ende August bei 830 Dollar gehandelt. Damit haben die Goldbullen seit Jahresbeginn wieder alle Gewinne abgegeben.
In dieselbe Richtung tendiert auch der Ölpreis, der bis zur Jahresmitte noch die einzigartige Erfolgsgeschichte der vergangenen Monate gewesen war. Nach einer schier unendlichen Rallye befinden sich die Rohölnotierungen an der New Yorker Warenterminbörse Nymex nun weiter im Sinkflug. Nach einem vorläufigen Top bei 145 Dollar ging ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Leichtölsorte Light Sweet Crude schließlich am Freitag vergangener Woche bei genau 115 Dollar aus dem Handel – ein Minus von nochmals rund 8 Prozent im Vergleich zu Monatsbeginn.
In fast ähnlichen Dimensionen ging es an den Devisenmärkten bergab: Der Euro, der im ersten Quartal des Jahres kräftig zugelegt und dann stagniert hatte, gab überraschenderweise fast alle Zugewinne des Börsenjahres ab. Ende Juli ging die europäische Gemeinschaftswährung schließlich mit einem krachenden Minus von rund 6 Prozent aus dem Handel – nämlich bei exakt 1,4701 Dollar.
Wie ARD-Experten Angst schüren
Zur besten Sendezeit hat er es im Frühstücksfernsehen wieder getan: Klaus-Rainer Jakisch kommentiert weit über seinem Verständnisniveau. Gefragt nach dem wirtschaftspolitischen Streit zwischen Angela Merkel und den USA antwortet Jakisch mit seiner Lieblingsthese. Er schürt Angst.
Bei Anne Will hatte Jakisch, der bei der ARD als Börsenexperte gehandelt wird, schon vor einem Jahr vor sehr hohen Inflationsraten gewarnt. Im Team des Senders scheinen die Mitarbeiter die aktuelle Wirtschaftslage immer noch nicht verstanden zu haben. Jakisch ist seit über zehn Jahren dabei und hat Volkswirtschaft und Politik studiert. Im Frühstücksfernsehen wurde er gefragt, was den aktuellen Streitpunkt zwischen Angela Merkel und anderen ausmacht. Jakisch erwähnte zu Recht, dass auf der anderen Seite der Nobelpreisträger Paul Krugman steht. In seinem Versuch die Dinge zusammenzufassen, ist Jakisch wieder mal an sich selbst gescheitert.
Euro-Krise - Wer sind eigentlich die Zocker?
Leider verstehen Politiker diese Krise nicht: Der Absturz des Euro ist Ausdruck tiefen Misstrauens gegenüber den Staaten in Euroland und nicht das Resultat verantwortungsloser Spekulanten. Wenn jemand zockt in dem Spiel, dann sind es die Regierungen der Euroländer selbst und die Europäische Zentralbank(EZB).
Angriffskrieg auf den Euro. Euro unter Beschuss. Terrorangriff von Spekulanten. Politikern ist kein Bild martialisch genug, um die aktuelle Krisensituation zu beschreiben. Nur mit der aktuellen Situation hat das wenig zu tun. Auch die üblichen Verdächtigen - Hedgefonds, Ratinagenturen und böse Spekulanten - sind schnell als Verursacher ausgemacht. In Wirklichkeit haben unsere Politiker und Jean-Claude Trichet gerade die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank auf dem Altar eines Strohfeuers geopfert. Die wahren Zocker sitzen in Berlin, Paris und Luxemburg und nicht in Hongkong, Frankfurt oder New York.
Anlageklasse Cash
Der Euro ist weiter unter Druck und China muss mit Vermögensblasen kämpfen. Wer soll angesichts der hohen weltweiten Staatsschulden das Wachstum der Zukunft finanzieren? Vor anderthalb Jahren waren Staaten die bevorzugten Schuldner. Angesichts der Griechenlandkrise ist klar: die Staatsstimuli laufen aus.
China veranstaltet zurzeit die Expo zur “Stadt der Zukunft”. Gleichzeitig versuchen die Geldpolitiker im Land eine Vermögensblase bei Immobilien zu stoppen. Sie erhöhten dieses Jahr schon dreimal die Geldreserven der Banken, wodurch eine reduzierte Kreditvergabe erreicht werden soll. Die Häuserpreise in China sind in den letzten Jahren explodiert und das Wachtsum des Landes beruht fast ausschließlich auf steigenden Immobilienpreisen und verstärkter Bautätigkeit. Gleichzeitig zeigt die Krise in Europa, dass ab sofort Haushaltskonsolidierung angesagt ist. Keine gute Aussichten für die Wirtschaft also.
Markt bricht ein auf Jahrestief
Die Hypo Real Estate (HRE) wird weiter gestützt. Die privaten Banken erhöhten ihr Engagement nach einer nächtlichen Krisensitzung. Das Paket umfasst insgesamt 50 Milliarden Euro. Inzwischen fordert Finanzminister Peer Steinbrück den Rücktritt von HRE-Chef Georg Funke.
Der Deutsche Aktienindex Dax brach zu Handelsbeginn um etwa viereinhalb Prozent ein. Der Finanzminister strebt nach seinen Erfahrungen mit der HRE eine Gesamtabschirmung für die Finanzindustrie an. Immerhin konnte das Ministerium nach der Krisensitzung eine Lösung präsentieren, die den Steuerzahlern keine neuen Bürgschaften abverlangt. Der Ruf nach einer Ablösung des Vorstandschefs der HRE wird immer lauter. Nach Erfahrungswerten mit solchen öffentlich diskutierten Rücktrittforderungen ist sein Verbleib im Vorstand inzwischen kaum noch zu erwarten.





