US-Quartalssaison: Was sind die Milliardengewinne der Banken wert?
So schnell kann es doch gehen: Mitten in der Finanzmarktkrise, deren Ende viele Marktexperten noch längst nicht absehen wollen, erleben ausgerechnet die US-Banken eine schier mirakulöse Renaissance. Dabei hatten die amerikanischen Investmentbanken das Börsenbeben im vergangenen Herbst erst ausgelöst. Im abgelaufenen ersten Quartal fuhren Goldman Sachs, J.P. Morgan oder Wells Fargo jedoch bereits wieder Milliardengewinne ein. Taugt das Signal als Trendwende?
Es sind rare Worte: Es deute einiges darauf hin, dass die von der Fed ergriffenen massiven Interventionen maßgeblich zur Reanimierung der Wirtschaft beigetragen hätten, hieß es am vorvergangenen Wochenende – und zwar vom Chef der New Yorker Fed, William Dudle, und Fed-Vize Donald Kohn selbst.
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Märkte nach dem Crash: Die Zeit des Erwachens
Es tut sich etwas an den Aktienmärkten. Seit nunmehr fünf Wochen erleben Anleger, was sie in der Finanzmarktkrise lange Zeit vergessen hatten: steigende Kurse. Steil ziehen einige Notierungen an und lassen sich auch von zwischenzeitlichen Rückgängen nicht von ihrem Aufwärtstrend abbringen – zumindest für den Moment. Die plötzliche Kehrtwende beweist einmal mehr, warum der Aktienmarkt sich vielen Anlegern als suspekt erweist: die Börse bleibt ein Hort der Irrationalitäten – auf den ersten Blick zumindest.
Man muss es so deutlich sagen: Die Märkte lieben das Abnorme. Es scheint wirklich nur diese beiden Richtungen zu geben – ganz euphorisch oder komplett in Moll. Rückblende um sechs Wochen: Scheinbar unaufhörlich gaben die Notierungen an den Weltbörsen nach und hatten nach zwei Monaten schon wieder Verluste von mehr als 20 Prozent in den großen Indizes in Frankfurt und New York angehäuft. weiterlesen …
Kurserholung: Die Rückkehr der alten Reflexe
Nach einem katastrophalen Jahresstart haben die Aktienmärkte in den letzten Wochen wieder deutliche Zuwächse verbucht. Keine Frage: Mit immer neuen Negativwachstumsszenarien erscheint die konjunkturelle Lage weiter düster. An den Weltbörsen keimt jedoch angesichts der enormen Rettungspakte leise Hoffnung auf. Zu Recht? An der Spitze der Erholung stehen alte Bekannte. Kehrt der Bulle zurück?
Gottfried Heller ist immer für eine Börsenweisheit gut. Überliefert ist dieses Bonmot des früheren Kostolany-Partners: “Bei Pessimismus kaufen. Der Pessimismus ist die häufigste Ursache für niedrige Börsenkurse; je größer der Pessimismus desto niedriger die Kurse”.
Marktrückblick Februar 2009: Tief, Tiefer, Aktien
Der Trend zeigt weiter steil nach unten: Im Zuge der Finanzmarktkrise geben die Weltbörsen weiter kräftig nach. Erschreckende Erkenntnis: In Rekordgeschwindigkeit rauschen die Leitindizes in die Tiefe – in nur zwei Monaten sind Dax und Dow Jones schon wieder um 20 Prozent eingebrochen. Und als sollte das noch nicht genügen, droht Anlegern nun neues Ungemach: Wichtigste Unterstützungsmarken sind nach unten durchbrochen worden.
Es gibt dieses alte Beispiel von André Kostolany, das das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Börse mit den Platzhaltern vom Herren und seinem Hund symbolisiert – der Hund ist demnach die Börse, die seinem Herrchen, der Wirtschaft, vorauseilt, dann wieder zurückläuft, aber am Ende in dieselbe Richtung läuft. weiterlesen …
Marktrückblick Januar 2009: Ein Start, so schlecht wie 2008
Es bleibt dabei: Die Finanzmarktkrise hat die Weltbörsen fest im Griff. Nur für eine Woche sah es so aus, als sollten Aktionäre neuen Mut fassen und an eine Trendumkehr glauben – dann folgten die nächsten Wellen des Ausverkaufs. Trauriges Ergebnis: Mit zweistelligen Verlusten erlebten die amerikanischen und deutschen Aktienmärkte den schlechtesten Jahresstart aller Zeiten.
Das Treiben an den Aktienmärkten hat inzwischen etwas von einer Kapitulation: Jeder, aber auch jeder noch so kleine Erholungsversuch wird wieder verkauft. So war es seit der Eskalation der Krise nach der Pleite von Lehman Brothers – und so geht es auch im neuen Börsenjahr 2009 weiter. weiterlesen …
Märkte: Die Hängepartie geht weiter
Die Bereitschaft ist da: Es fehlt zwar weiter das Vertrauen, doch die Käufer kehren zurück – zumindest etwas. Positives Signal: Die erneut dramatisch schlechten Nachrichten aus der Konjunktur scheinen Anleger nicht komplett auf dem falschen Fuß zu erwischen.
Das erwartete Desaster nimmt Formen an: Die Bundesregierung rechnet nach internen Schätzungen bereits mit dem konjunkturellen Super-GAU für 2009. In nackten Zahlen bedeutet das: Ein Wachstumsrückgang von happigen zwei Prozent. Das wäre der größte Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Das schwächste Wirtschaftsjahr verlief 1973 mit einem Minus von 0,9 Prozent. weiterlesen …
Marktrückblick März 2009: Befreiungsschlag der Bullen
Es steckt doch noch Leben in den Aktienmärkten: Nach einem desaströsen Jahresstart, der bereits im Januar und Februar Verluste von mehr als 20 Prozent bescherte, rissen die Bullen in den vergangenen dreieinhalb Wochen das Ruder herum und brannten dabei ein wahres Kursfeuerwerk ab.
Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt, dass die Dinge erst richtig schlimm werden müssen, bevor sie sich zum Besseren wenden – das gilt für die Politik, für die Wirtschaft und wohl erst recht für die Börse. weiterlesen …
Ein halbes Jahr nach dem Herbst-Crash: Licht am Ende des Tunnels?
Genau sechs Monate nach dem dramatischen Bankenbeben des vergangenen Herbstes schöpfen Börsianer wieder die zarte Hoffnung auf Erholung. Obwohl die Lage fundamental weiter alles andere als erbaulich aussieht, könnten Anleger mit dieser antizyklischen Einstellung nicht falsch liegen, glauben immer mehr Börsenexperten.
Der Frühling ist da –und mit ihm die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Das ist an der Börse nicht anders: Ein halbes Jahr ist es her, als der seinerzeit für nicht möglich gehaltene Absturz an den Weltbörsen mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers vom 14. auf den 15. September seinen Lauf nahm. weiterlesen …
Wall Street: Bricht der Damm?
Das Börsenjahr 2009 begann so, wie 2008 endete – mit erneuten Minuszeichen. Das Ausmaß der Rückschläge überrascht: Erste Konjunkturindikatoren machen Hoffnung auf Besserung. Auch aus den USA kommen Impulse: Der Regierungswechsel ist endlich vollzogen - obwohl Barack Obama in seinem ersten Monat so viel auf den Weg gebracht hat wie kaum ein Präsident zuvor, stürzen die Aktiemärkte weiter ab. Nun drohen sogar die alten Tiefs aus dem Herbst-Crash letzten Jahres unterboten zu werden…
Man muss die Märkte nicht verstehen. Allein: Man kann ihre Sprache nicht ignorieren. Bei 4810 Zählern beendete der Dax das Börsenjahr 2008, das mit einem Minus von 40 Prozent am zweitschlechtesten aller Zeiten ausfiel. Gerade mal sechs Wochen sind in 2008 vergangen, und schon wieder zeigt das Kursbarometer steil nach unten. Bei 4413 Zählern ist der deutsche Blue Chip-Index inzwischen angekommen – erneut ein Minus von 9 Prozent gegenüber dem 31.12. letzten Jahres. weiterlesen …
Börsenjahr 2008: Ein Albtraum erster Klasse
Wenn alles gesagt, geschrieben und analysiert ist, zählt an den Märkten nur noch die einfache Mathematik. Und die spricht für die abgelaufenen 365 Tage eine ernüchternde Sprache: 2008, das war für viele Leitindizes das schlechteste Börsenjahr seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die deutschen Aktienmärkte verloren zwischen 40 und 48 Prozent ihres Wertes - und damit mehr als die Wall Street, an der die Krise ihren Ursprung genommen hatte.
Der Spuk ist vorbei, die Folgen bleiben: 2008 wird als das Börsenjahr in die Geschichte eingehen, in dem eine langsam herannahende Krise an dem US-Immobilienmarkt zum Tsunami heranwuchs, der erst den Kreditmarkt, dann die Kapitalmärkte erreichte und schließlich die Konjunktur mit einer Wucht traf, wie seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren nicht mehr.
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