Marktrückblick September 2009: Sorgenvoll nach oben


Die Bedenken werden größer – doch den Aktienmarkt scheint das nur noch zu beflügeln. Entgegen gegen der Börsenhistorie konnte der Markt auch im Problemmonat September nochmals zulegen. Nach sieben Monaten Hausse gehen Anleger nun ins traditionell starke Schlussquartal – doch was heißt das schon in diesem verrückten Börsenjahr?

Wenn es die Stimme noch eines Mahners brauchte, dann musste Anfang Septembers eigentlich alles zu Ende sein. Niemand Geringeres als der renommierte Vermögensverwalter Doug Kass, der vor der Tragweite der Immobilienkrise bereits 2007 gewarnt und den Marktboden im März genau getroffen hatte, schwenkte wieder auf das Lager der Bären um.
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Zeitenwende: Die Angst vorm heißen Herbst


Es ist so weit: Zwar sieht es in diesen Tagen nicht danach aus, doch langsam, aber bestimmt, nimmt der Sommer seinen Abschied. Auch und gerade an den Aktienmärkten könnte nach einem halben Jahr der Kursgewinne ein Gezeitenwechsel unmittelbar bevorstehen, glauben immer mehr Skeptiker. Zu Recht?

Die Stunde der Wahrheit scheint gekommen. Exakt seit sechs Monaten laufen die Aktienmärkte in eine Richtung – und zwar weiter als man gemeinhin dachte: nachhaltig nach oben. Bei 3588 Zählern notierte der Dax am 9. März dieses Jahres – 5574 Zähler wurden Ende August gemessen. An den anderen europäischen Börsen, an den amerikanischen Aktienmärkten, vor allem aber an den Emerging Markets dasselbe Bild: Kurszuwächse, Rallye-Modus, Hausse-Träume. weiterlesen …

Halbjahres-Hausse: Das Geheimnis der 2009er-Rallye


Die Aktienmärkte laufen und laufen – trotz der noch immer ziemlich fragilen Lage der Konjunktur. So haben dann auch die großen Wirtschaftstitel die jüngste Hausse entdeckt und künden vom neuen Bullenmarkt. Zu Recht?

2000 Punkte sind es inzwischen tatsächlich bereits. 2000 Punkte höher notiert der Deutsche Aktienindex (Dax) in diesen strahlenden Sommertagen als noch im regnerischen März, der wieder einmal den Tiefpunkt eines Bärenmarktes darstellen sollte – zumindest bisher.

Denn auch bei 5574 Zählern, bei denen der Dax am Freitag ein neues Jahreshoch aufstellte, bleibt die Frage nach der Nachhaltigkeit der jüngsten Rallye. Deutschland taumelt aus der Rezession, titelte in der vergangenen Woche etwa “Spiegel Online” nach der überraschenden Rückkehr in die Wachstumszone mit einem BIP-Anstieg von 0,3 Prozent im zweiten Quartal. weiterlesen …

2 Jahre Bärenmarkt: Die Krise, die keiner ernst nahm


Es ist keiner schöner Anblick in diesen Sommertagen: Seit Wochen bereits dümpeln die Märkte vor sich her. Trotz einer dreimonatigen Rallye notieren die Indizes gerade mal auf dem Startniveau des Jahres - nach brutalen Verlusten 2008. Fast wie in einem vergessenen Zeitalter erscheint da der Blick zurück zum Sommer vor zwei Jahren, als die Finanzmarktkrise mit ersten Alarmsignalen auf sich aufmerksam macht, die jedoch keiner erkennen wollte…

Der Gipfelsturm ist auf den Tag zwei Jahre her:  Bei 8105 Zählern schloss der Dax heute vor exakt zwei Jahren. Ein neues Allzeithoch war damit auch auf Basis des Schlusskurses aufgestellt worden – endlich, nach mehr als sieben Jahren. Viereinhalb Jahre zuvor noch hatte es so gar nicht danach ausgesehen: Bis auf seinerzeit unglaubliche 2188 Zähler sackte der deutsche Blue Chip-Index binnen dreier Jahre durch, ehe eine furiose Comebackrallye einsetzte. Zwei Jahre später sind Anleger nun bei 4900 Zählern im Dax erneut sehr weit von den einstigen Höchstständen entfernt – und irgendwo im Niemandsland zwischen Jahrzehnthochs- und Tiefs verschollen. weiterlesen …

Märkte nach der Rallye (2): Das Bärenszenario


Das ist Comeback ist erstaunlich: Seit drei Monaten mischt das Bullenlager die Aktienmärkte auf. Seit den Jahrestiefs am 9. März hat der Dax eine 40 Prozent-Rallye hingelegt und die 5000-Punktemarke nachhaltig übersprungen. Doch die Skeptiker kanzeln den jüngsten Aufschwung als Bärenmarktrallye ab. Sie könnten Recht behalten, denn die Geschichte hat oft genug bewiesen, wie schnell Zwischenerholungen auch wieder enden können.  

Optimismus klingt anders: “Ich denke, die Rezession wird sich hinziehen. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass es das schon war”, erklärt niemand anderes als Goldman Sachs-CEO Lloyd Blankfein im Wochenverlauf. “So viele Dinge müssen noch geordnet werden. Warum sollte das die Erholung sein? Wahrscheinlich ist sie das nicht”, so der Chef der prestigeträchtigen Wall Street-Institution. weiterlesen …

Marktrückblick April 2009: Die große Erholung im Frühling


Die Comebackrallye geht in die zweite Runde: Nach einem Aufbäumen im März nahmen die Aktienmärkte rund um den Erdball in den vergangenen viereinhalb Wochen gehörig an Fahrt auf. Der Dax verzeichnete mit zweistelligen Gewinnen nicht nur  den stärksten Monat des Jahres, sondern gar den besten Börsenmonat seit sechs Jahren bzw. den viertbesten aller Zeiten!

Was für einen Unterschied sieben Wochen machen können. Bis auf ganze 3589 Punkte war der Dax am 9. März heruntergeprügelt worden  – ein Absturz in Richtung der Jahrzehnttiefs aus dem März 2003 schien denkbar.     weiterlesen …

Marktrückblick August 2009: Die Rallye der Zweifel


So sieht eine echte Sommerrallye aus: Bei dünnen Umsätzen und einer dürftigen Nachrichtenlage beständig nach oben. Obwohl zuletzt immer mehr Marktbeobachter der Aufwärtsbewegung misstrauten, kletterten die Märkte weiter. Zu weit?

Der Pessimismus bleibt Trumpf – und gleichzeitig Treiber der immer erstaunlicheren Hausse an den Weltbörsen. Rückblende: Fast genau ein halbes Jahr ist es her, dass die Aktienmärkte rund um den Globus in den Abgrund zu schlittern schienen und der Durchbruch durch die 3000er-Marke im Dax fast als ausgemacht galt.
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Marktrückblick Juli 2009: Die Sommer-Bullen sind zurück


Es ist nicht weniger als eine veritable Sommerrallye: Nach Wochen der Skepsis und Stagnation setzt das Bullenlager mitten zur schönsten Jahreszeit zum Sturmlauf an – und reißt dabei die Jahreshochs. Vor allem die BRIC-Märkte beeindrucken weiter.

Der Pessimismus schien die Märkte zur Jahresmitte wieder fest im Griff zu haben. Sicher, da war die Erholungsrallye im zweiten Quartal. Doch nach sechs Monaten lag der Dax trotzdem schon wieder im Minus – die Bären waren wieder am Drücker.
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Marktrückblick 1. Halbjahr 2009: Rasante Achterbahnfahrt


Die Zeit der wilden Ritte scheint noch nicht vorüber. Dabei erzählt die Statistik eine andere Sprache. Nach sechs Monaten stehen viele große Indizes ganz in der Nähe, wo sie 2009 begonnen hatten – der Dax war gar nur ein Punkt entfernt. Unter Oberfläche brodelt es jedoch gehörig: Vor allem die Schwellenländer gehören zu den bisherigen Gewinnern.

Es ist ein bisschen so, als wäre nichts passiert: Die erste Hälfte des ersten Börsenjahres liegt hinter Anlegern, und an den deutschen Aktienmärkten leuchten Notierungen auf, die Aktionäre schon mal gesehen haben – nämlich zum Jahreswechsel.  So wurde der Deutsche Aktienindex (Dax) am Abend des 30. Juni bei 4809 Punkten taxiert – bei 4810 war er noch ins neue Börsenjahr gegangen. 1 Punkt Differenz in 6 Monaten? Was für ein Nonevent die Börse in Zeiten der Finanzmarktkrise doch sein kann!   weiterlesen …

Märkte nach der Rallye (1): Das Bullenszenario


Das Comeback ist furios: In der zehnten Woche nach den bisherigen Jahrestiefs durchbrach der Dax erstmals seit Januar wieder die 5000-Punktemarke, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten. Fundamental untermauert wurde die 40-Prozent-Rallye im Dax mit zuletzt besser ausgefallenen Quartalszahlen. Doch kann der Aufschwung tatsächlich anhalten? Diese Argumente sprechen dafür – das Bullenmarktszenario.  

Es sind deutliche Worte von höchster Stelle: “Ich bin kein Volkswirt, aber es zeigt sich immer deutlicher, dass das Schlimmste vorüber ist”, erklärte unlängst niemand anderes als Medientycoon Rupert Murdoch. Um im Conference Call bei Bekanntgabe der Quartalszahlen von News Corp. hinzuzufügen: “Wie Sie wissen, war ich sehr pessimistisch. Aber es gibt immer mehr Signale, dass die Tage des steilen Absturzes vorüber sind.”

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