Double-Dip-Ängste: Die Aktie, das verhasste Wesen


Es sind ungemütliche Tage an den Märkten: Seit Wochen scheinen die Weltbörsen nur eine Richtung zu kennen – die nach unten. Befeuert von immer neuen Hiobsbotschaften aus den USA sind viele Notierungen in Richtung von Jahrestiefsständen eingebrochen. Dabei sind viele Aktien so günstig wie seit Jahren nicht mehr – zumindest, wenn die Welt nicht untergeht.

Das Leben als konstante Krise: So geht sieht der Alltag an der Börse aus. Ziemlich genau zwei Jahre ist der Beginn der Finanzmarktkrise her, die die Wirtschafts- und Börsenwelt in die wohl dramatischste Abwärtsspirale der vergangen Jahrzehnte beförderte. Ziemlich genau neun Jahre sind die Verwerfungen an der Wall Street im Nachhall von 9/11 her, zwischendrin demoralisierte ein dreijähriger Bärenmarkt die Anleger.

Und selbst, als Konjunktur und Weltbörsen 2005 wieder gemeinsam ansprangen – was bekanntermaßen selten genug vorkommt -, traute keiner so recht dem Braten, was eine ganze Anlegergeneration, die beharrliche Gelder abzog, statt zu investieren, die größte Rallye der vergangenen Jahrzehnte verpassen ließ. Mit einem Wort: Irgendwas ist immer.

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Börse: Big Bang steht an


An den Aktienmärkten braut sich etwas zusammen. Der Chart des Dow Jones entwickelt sich zu einem beinahe idealtypischen Chartbild. Das fallende Dreieck. Stimmt diese Wahrnehmung, dann geht es bald los. Die Frage ist nur: in welche Richtung?

Ein fallendes Dreieck ist ein Chartmuster, das plausibel etwa so zu beschreiben ist: Die Marktteilnehmer unternehmen Versuche nach oben und nach unten. Unten hält der Verkaufsdruck auf ungefähr einer Linie. Hier ist eine Unterstützungszone für den Markt. Nach oben geht immer weniger - der Optmismus weicht langsam aus dem Markt. Bis die Geduld der Marktteilnehmer zuende ist. Es folgt dann eine starke Bewegung. In der Theorie geht es bei dem Chartmuster nach unten. Sakrosankt ist das aber nicht. Für Anleger ist die nächste Woche jedenfalls wichtig: Der Dow Jones ist der weltweit am meisten beachtete Aktienindex. Falls der Index eindeutig eine Richtung einschlägt, kann sich kein Aktienmarkt dem neuen Trend entziehen.

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Minuten-Crash erneut betrachtet: Casino Royale 2.0


Der Rauch ist verzogen, der ungläubige Blick auf vergangenen Donnerstag bleibt. Obwohl sich der Markt nach weiteren Abverkäufen etwas stabilisiert hat, ist der Schaden angerichtet. Ausgerechnet zwei der wertvollsten Unternehmen der USA, Procter & Gamble und Apple, wurden zum Spielball von Spekulanten. Binnen Minuten wurde das Vertrauen in das vermeintlich ausgereifteste Finanzsystem der Welt erschüttert. Vor allem sicherheitsbewusste Kleinanleger dürften sich erneut betrogen fühlen.

Es ist wieder so weit: Der Himmel stürzt ein. 998 Punkte hat die Wall Street am vergangenen Donnerstag in der Spitze verloren – den Löwenanteil davon binnen nicht einmal 20 Minuten in den dramatischsten Augenblicken der Wall Street-Geschichte. “Schon jetzt ein Klassiker: James Cramer rettet den Markt“, kommentierte der frühere Merrill Lynch-Analyst Henry Blodget die historische Live-Coverage des Börsencrashs am Donnerstagnachmittag auf CNBC. weiterlesen …

Aktien - das verlorene Jahrzehnt


Vor genau einer Dekade stand der Dax30 bei 6.958 Punkten. Jetzt sind es 5.957 Punkte. Das sind rund 1.000 Punkte oder etwas mehr als 14 Prozent weniger. Für einen Langfristanleger ist das eine Katastrophe. Denn obendrauf muss er bei vielen Kapitalanlagen auch noch üppige Gebühren zahlen. Zeit zum Bilanzziehen.

Die Schlaftablettenstrategie nach Kostolany funktioniert schon längst nicht mehr. Eine Erfolg versprechende Geldanlage schichtet stattdessen aktiv Kapital um und zwar zwischen Assetklassen und Anlagestrategien. Und: zwischen risikoreicher und risikoärmer. Natürlich gibt es auch Gewinner-Anlageklassen, wie Rohstoffe, aber diese waren vor zehn Jahren gar nicht so einfach identifizierbar. Rohöl kostet beispielsweise heute währungskorrigiert aus europäischer Sicht etwa das Doppelte wie vor zehn Jahren.

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Börse paradox: Beständig daneben


Während das Börsenjahr 2009 allmählich auf die Zielgerade geht, werden nicht wenige Anleger immer heftiger mit dem Kopf schütteln. An den Aktienmärkten kam nämlich wieder einmal alles anders, als viele dachten. Weder der harte Frühjahrseinbruch noch die anschließende Rallye sind von Experten richtig prognostiziert worden – wie fast immer.

Es ist schon ein Kreuz mit der Börse: Ewig locken die wilden Kursausschläge, die Millionen von Anlegern seit Jahrhunderten vom Reichtum träumen lassen, doch kaum einer sieht sie kommen. Das gilt bekannterweise in beide Richtungen – nach oben wie nach unten.
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US-Quartalssaison: Technologie ist Trumpf


Krise, welche Krise? Die Crème de la Crème der amerikanischen Hightech-Branche beweist in diesen Tagen, dass der Trend ein Jahr nach der Finanzkrise wieder nach oben geht. Und zwar steil: Vorzeigeunternehmen wie Apple und Amazon geht es so gut wie nie zuvor. Den Aktionären auch: Die Papiere notieren auf Allzeithochs.

Was für einen Unterschied ein Jahr machen kann! Oktober 2008: Der Himmel an den Weltbörsen drohte im Nachhall der Lehmann-Pleite einzustürzen. Mittendrin: Die konjunktursensiblen Technologiewerte, deren Wachstumsraten im Zuge der Kernschmelze an den Kapitalmärkten zusammenzuschrumpfen schienen – die Aktien von Unternehmen wie Apple, Google, Amazon oder RIM halbierten bis drittelten sich. weiterlesen …

Crash 2010: Ist Griechenland das neue Lehman?


Die Panik ist zurück. Tumultartig ist der Markt vergangene Woche durch die europäische Schuldenkrise zurück in den Ausverkaufs-Modus gestürzt. Keine Frage: Ersetzt man Griechenland durch Lehman Brothers, fühlt es sich an, als hätten wir den Film schon mal gesehen. Die Frage ist nur: Endet er genauso fatal?

Das Drama ist zurück. Panikverkäufe. Der größte Crash nach Punkten aller Zeiten im Dow Jones. Keine realen Kurse. Gameover 2.0? weiterlesen …

Der Minuten-Crash 2010: Der Wahnsinn ist zurück


Nach 15 Monaten der Kurserholung kehrt die Panik an den Markt zurück. Keine Frage: Die Griechenland-Krise bleibt eine erhebliche Belastung, die zum europäischen Flächenbrand geraten kann. Der vollkommen absurde Minutencrash der Wall Street von gestern Abend lässt sich damit indes kaum erklären. Außer Rand und Band geratene Handelssysteme gefährden den Kapitalmarkt.


Das Casino Royale hat wieder geöffnet. Die hässliche Fratze der mit normalen Parametern kaum mehr zu erfassenden Kursausschläge an den Aktienmärkten ist zurück. Ein Kursrutsch von 998 Punkten im Dow Jones – davon der Löwenanteil im Minutentakt, was ist passiert? Ein Attentat auf den Präsidenten? Ein neues 9/11?
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Marktrückblick November 2009: Jahresendrallye trotz Wüstensturm


Fulminant waren die Aktienmärkte ins traditionell starke Winterhalbjahr gestartet. Dann zogen Anleger nach einer Schieflage im Golfemirat Dubai zum Monatsende vermehrt Mittel ab und versetzten den Indizes damit zum Monatsausklang einen leichten Dämpfer. Dennoch haben Anleger wenig Grund zur Klage: Der November verlief wie das Gesamtjahr 2009 – positiv.

Plötzlich brach der Wüstensturm los. Nach acht verhältnismäßig sorgenlosen Monaten beschäftigt wieder eine milliardenschwere Schieflage die Börsenberichterstatter. Und was für eine: Auf knapp 60 Milliarden Dollar belaufen sich die Verbindlichkeiten des Staatsfonds Dubai World, der seine Gläubiger nun für ein halbes Jahr um Aufschub bittet. weiterlesen …

Marktrückblick Oktober 2009: Ende mit Schrecken


Der Oktober ist seinem Status als problematischer Börsenmonat auf den letzten Metern doch noch gerecht geworden. Nach der härtesten Verkaufswelle seit März scheint nun wieder die Stunde der Bären zu schlagen. Nicht wenige Marktexperten glauben, dass die Weltbörsen ihre Jahreshochs gesehen haben.

Die Bären können es doch noch. Nach Monaten der immer lauteren Mahnungen kam er schließlich doch noch – der große Ausverkauf. So breit und kraftvoll wie seit dem Frühjahr nicht mehr drückte eine Verkaufswelle die Märkte in den letzten Oktobertagen nach unten – und gleichzeitig ins Minus.
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