Ein halbes Jahr nach dem Herbst-Crash: Licht am Ende des Tunnels?


Genau sechs Monate nach dem dramatischen Bankenbeben des vergangenen Herbstes schöpfen Börsianer wieder die zarte Hoffnung auf Erholung. Obwohl die Lage fundamental weiter alles andere als erbaulich aussieht, könnten Anleger mit dieser antizyklischen Einstellung nicht falsch liegen, glauben immer mehr Börsenexperten. 

Der Frühling ist da –und mit ihm die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Das ist an der Börse nicht anders: Ein halbes Jahr ist es her, als der seinerzeit für nicht möglich gehaltene Absturz an den Weltbörsen mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers vom 14. auf den 15. September seinen Lauf nahm. weiterlesen …

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Bärenmarkt 2007 – 2009: Zeitalter des Worst-Case


Wieder einmal passieren Anleger historische März-Tage:  Exakt neun Jahre ist der große Gipfelsturm der Millenniumshausse her – sechs seit den bisherigen Tiefständen. Und in diesem Jahr? Nach der zweiten Welle des hemmungslosen Ausverkaufs wird immer klarer, dass das vor Monaten noch Undenkbare mehr und mehr seinen Lauf nimmt. Auch Bärenmärkte können bekanntlich weiter laufen als man gemeinhin denkt….

Tatsächlich: Es gibt so etwas wie eine wiederkehrende Börsenhistorie. Die Märkte, so viel scheint beim Blick zurück klar, bewegen sich durchaus in Zyklen. Aufwärtstrends beginnen nicht wahllos, um dann wieder abzubrechen – sie scheinen eine gewisse Konstanz zu entwickeln. Das zumindest legt die Vergangenheit nahe. 18 Jahre ging es zwischen 1982 und 2000 nach oben, nachdem zuvor 14 Jahre an den Märkten nicht viel zu verdienen gewesen war.

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Wall Street: Bricht der Damm?


Das Börsenjahr 2009 begann so, wie 2008 endete – mit erneuten Minuszeichen. Das Ausmaß der Rückschläge überrascht: Erste Konjunkturindikatoren machen Hoffnung auf Besserung. Auch aus den USA kommen Impulse: Der Regierungswechsel ist endlich vollzogen -  obwohl Barack Obama in seinem ersten Monat so viel auf den Weg gebracht hat wie kaum ein Präsident zuvor, stürzen die Aktiemärkte weiter ab. Nun drohen sogar die alten Tiefs aus dem Herbst-Crash letzten Jahres unterboten zu werden…

Man muss die Märkte nicht verstehen. Allein: Man kann ihre Sprache nicht ignorieren. Bei 4810 Zählern beendete der Dax das Börsenjahr 2008, das mit einem Minus von 40 Prozent am zweitschlechtesten aller Zeiten ausfiel. Gerade mal sechs Wochen sind in 2008 vergangen, und schon wieder zeigt das Kursbarometer steil nach unten. Bei 4413 Zählern ist der deutsche Blue Chip-Index inzwischen angekommen – erneut ein Minus von 9 Prozent gegenüber dem 31.12. letzten Jahres. weiterlesen …

Marktrückblick Januar 2009: Ein Start, so schlecht wie 2008


Es bleibt dabei: Die Finanzmarktkrise hat die Weltbörsen fest im Griff. Nur für eine Woche sah es so aus, als sollten Aktionäre neuen Mut fassen und an eine Trendumkehr glauben – dann folgten die nächsten Wellen des Ausverkaufs. Trauriges Ergebnis: Mit zweistelligen Verlusten erlebten die amerikanischen und deutschen Aktienmärkte den schlechtesten Jahresstart aller Zeiten.

Das Treiben an den Aktienmärkten hat inzwischen etwas von einer Kapitulation: Jeder, aber auch jeder noch so kleine Erholungsversuch wird wieder verkauft. So war es seit der Eskalation der Krise nach der Pleite von Lehman Brothers – und so geht es auch im neuen Börsenjahr 2009 weiter. weiterlesen …

Börsenjahr 2008: Ein Albtraum erster Klasse


Wenn alles gesagt, geschrieben und analysiert ist, zählt an den Märkten nur noch die einfache Mathematik. Und die spricht für die abgelaufenen 365 Tage eine ernüchternde Sprache:  2008, das war für viele Leitindizes das schlechteste Börsenjahr seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die deutschen Aktienmärkte verloren zwischen 40 und 48 Prozent ihres Wertes - und damit mehr als die Wall Street, an der die Krise ihren Ursprung genommen hatte.

Der Spuk ist vorbei, die Folgen bleiben: 2008 wird als das Börsenjahr in die Geschichte eingehen, in dem eine langsam herannahende Krise an dem US-Immobilienmarkt zum Tsunami heranwuchs, der erst den Kreditmarkt, dann die Kapitalmärkte erreichte und schließlich die Konjunktur mit einer Wucht traf, wie seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren nicht mehr.
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Märkte: Die Hängepartie geht weiter


Die Bereitschaft ist da: Es fehlt zwar weiter das Vertrauen, doch die Käufer kehren zurück ­– zumindest etwas. Positives Signal: Die erneut dramatisch schlechten Nachrichten aus der Konjunktur scheinen Anleger nicht komplett auf dem falschen Fuß zu erwischen.  
 
Das erwartete Desaster nimmt Formen an: Die Bundesregierung rechnet nach internen Schätzungen bereits mit dem konjunkturellen Super-GAU für 2009. In nackten Zahlen bedeutet das: Ein Wachstumsrückgang von happigen zwei Prozent.  Das wäre der größte Einbruch seit  dem Zweiten Weltkrieg. Das schwächste Wirtschaftsjahr verlief 1973 mit einem Minus von 0,9 Prozent.   weiterlesen …

Marktrückblick Februar 2009: Tief, Tiefer, Aktien


Der Trend zeigt weiter steil nach unten: Im Zuge der Finanzmarktkrise geben die Weltbörsen weiter kräftig nach. Erschreckende Erkenntnis: In Rekordgeschwindigkeit rauschen die Leitindizes in die Tiefe – in nur zwei Monaten sind Dax und Dow Jones schon wieder um 20 Prozent eingebrochen. Und als sollte das noch nicht genügen, droht Anlegern nun neues Ungemach: Wichtigste Unterstützungsmarken sind nach unten durchbrochen worden.

Es gibt dieses alte Beispiel von André Kostolany, das das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Börse mit den Platzhaltern vom Herren und seinem Hund symbolisiert – der Hund ist demnach die Börse, die seinem Herrchen, der Wirtschaft, vorauseilt, dann wieder zurückläuft, aber am Ende in dieselbe Richtung läuft.   weiterlesen …

Aktien weiterhin zu teuer


Fundamental orientierte Bewertungsansätze schauen auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne im Verhältnis zum aktuellen Preis (Kurs-Gewinn-Verhältnis oder KGV). Anders gesagt, ausgehend vom aktuellen Preis (Aktienkurs) kann ein KGV für die bekannten Ergebnisse errechnet werden. Diese können für mehrere Unternehmen verdichtet werden und so kann zum Beispiel ein KGV für einen Index errechnet werden. weiterlesen …

Ausblick: Zittern vor dem Börsenjahr 2009


Neustart: Das Horrorjahr 2008 ist Geschichte – das ist die beste Nachricht, die Anleger aus dem Jahreswechsel mitnehmen. Viel Grund zum Optimismus bietet die Nachrichtenlage zu Jahresbeginn tatsächlich nicht: Eine Schreckensmeldung jagt die nächste – die Stimmung ist miserabel. Doch genau daraus ziehen Börsianer die Hoffnung.  

Das Börsenjahr 2008 begann gut und endete schlecht.  Warum sollte es diesmal also nicht anders kommen: Ein glückliches Ende nach einem vermurksten Beginn? So oder so ähnlich könnte die optimistische Hypothese aussehen, die Anleger zu Beginn des neuen Börsenjahres vage formulieren. weiterlesen …

Märkte: Es weihnachtet wenig


Von einem versöhnlichen Jahresausklang zur Weihnachtszeit kaum eine Spur: Auch in den letzten fünf Handelstagen kamen die Käufer nur sehr sporadisch zurück an den Aktienmarkt. Trotz der ab Januar greifenden Abgeltungssteuer waren die Kaufanreize bei Aktien offenbar zu gering – die deutschen Aktienindizes legten nur geringfügig zu.

Keine Santa-Claus-Rallye, kein besinnlicher Jahresausklang an der Börse – vor allem: keine Entwarnung aus der Konjunktur zum Jahresende. Kursierten in der vergangenen Woche noch Negativschätzungen eines möglichen konjunkturellen Einbruchs von 2 Prozent im nächsten Jahr, so kalkuliert die Bundesrepublik unterdessen wesentlich schärfer.     weiterlesen …