Private Geldanlage: Selber machen oder mit einem Profi?

Das Jahresende ist die Zeit des Rückblicks auf das vergangene Jahr und des Ausblicks auf das neue Jahr. Das gilt auch für die private Geldanlage. Viele Anleger nehmen sich zum Jahresende Zeit um eine Bilanz aufzumachen und nehmen sich vor, ihre guten Vorsätze für die künftige Ausrichtung der Geldanlage auch tatsächlich umzusetzen. Dabei stellt sich für manche Anleger auch die Frage, ob sie ihr Vermögen selber verwalten sollten, oder in Zusammenarbeit mit einem professionellen Vermögensverwalter.

Anlagestrategie 2016: Die Schlüsselfrage

Natürlich könnten Anleger sich darauf verlassen, dass sie oder ihr Vermögensverwalter Hellseher sind. Sie wüssten dann, was die Zinsen nächstes Jahr machen. Und sie wüssten, ob die Aktien größere Gewinne oder Verluste hinlegen würden. Dementsprechend könnten sie sich positionieren und eine gute Anlagestrategie für das Jahr 2016 entwickeln. Anleger und Vermögensverwalter, die kein Hellseher sind, müssen sich mit der Realität auseinander setzen.

Drei Mythen der Online Vermögensverwaltung

In diesen Tagen wird viel über Online Vermögensverwaltung, Fintechs und Robo-Advisors diskutiert. Dabei wird die Frage, ob die neuen Anbieter erwünscht sind, je nach Perspektive des Betrachters, sehr unterschiedlich gewertet. Die Frage ist jedoch weniger interessant, denn längst bevor die ersten Anbieter im Markt waren, war klar, dass Online Vermögensverwaltung nicht nur kommen würde, sondern sich auch etablieren wird.

Banken verwechseln Wasserkopf mit Vertrieb

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Bain müssen die deutschen Banken 25 Milliarden Euro einsparen und in der Folge 125.000 Mitarbeiter entlassen. Die Bankenbranche teilt diese Meinung. Wie Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer vom Bundesverband der deutschen Banken dem Handelsblatt sagt, “werden die nächsten Jahre eher eine freudlose Kostenquetscharie sein”. Wie konnte es soweit kommen?