DAX, Dow Jones und Krisenschutz: Echte und unechte Alternative Investments


Es ist wieder das alte Lied. Ist die Börse eingebrochen, machen Investoren sich ausführliche Gedanken darüber, wie sie die gerade erlebten schmerzhaften Verluste hätten vermeiden können. Dabei gibt es zwei Sorten von Investoren. weiterlesen …

Meist gelesen

  • Haftungsdach oder § 34f GewO?

    Gegenwärtig bereiten die meisten Fondsvermittler nach § 34c der Gewerbeordnung sich auf ihre Zukunft als Finanzanlagenvermitt ...

    Weiterlesen
  • Eurokrise: Eine Muh, eine Mäh, eine Tätärätätä

    Die von der Presse ausgerufene Rückkehr der Eurokrise angesichts der Entwicklungen in Spanien und Griechenland impliziert ja, ...

    Weiterlesen
  • Friedrich Nietzsche, Fondsboutiquen und die Wahrheit

    „Was ist die Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern. Es gibt keine Fakten, nur Interpretationen". Vielleicht ist dies e ...

    Weiterlesen

Fondsboutiquen, Vermögensverwalter, Family Offices: Seed Money und das Bohren dicker Bretter


„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen” - eine Erfahrung, die bestimmt vielen Vermögensverwaltern und anderen Fondsinitiatoren beim Einsammeln von Seed-Money nicht völlig unbekannt ist. Das Klopfen an viele Türen in Verbindung mit einer unter Umständen hohen Ablehnungsquote gehört scheinbar zu diesem Geschäft. Ähnlich wie in den bekannten Bereichen Projektfinanzierung bzw. Venture Capital erscheint dieses „Ochsentour-Konzept” vorgeschrieben. Unabhängig davon, ob es sich um offene oder geschlossene Fonds handelt. weiterlesen …

Aktien, Euro, Dollar und Schuldenkrise: Das Vakuum zwischen den Extremen


Während Europa, die USA und zunehmend auch China mit ihren direkten und indirekten Schuldenproblemen kämpfen, steigen Aktien weiter. Im Markt werden mannigfaltige Erklärungen geboten, warum diese Entwicklung sich weiter durchsetzen wird. Dabei wird die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Unternehmen und den Staatshaushalten jedoch völlig unterschätzt. weiterlesen …

Fondsboutiquen, Private Label Fonds und Seed Money – die Praxis und die Gebrüder Grimm


Fondsprojekte erinnern häufig an Erfindergeschichten – ein genialer Fondsmanager, ein geniales Konzept und eine Käuferschicht, die bisher noch nicht weiss, was ihr eigentlich bisher entgangen ist. Kreativität, Konzeptionstalent sind zum einen gefragt. Zum anderen trifft hier aber oft visionärer Impuls oft auch das harte, ungefilterte Feedback der potentiellen Zielgruppe eines neuen Fonds. Bestimmte Gruppen von Vermögenverwaltern scheitern oft schon zu Beginn des Prozesses. Welcher grosse Stolperstein wird bei vielen Fondsprojekten oft wenig beachtet? Warum scheitern manche Fondsauflagen in Deutschland? Warum sind manche Projekte am Schluss erfolgreich? weiterlesen …

Die größte Erfindung des menschlichen Geistes - Die Zinseszinsen


“EZB-Bashing” ist en vogue - spätestens seit der Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Staatsanleihen-Käufen. Die Probleme der EZB sind jedoch viel weitreichender, wobei sie nicht zu beneiden ist, denn sie läuft Gefahr, unfreiwillig die Rolle des Elefanten im Porzellanladen zu übernehmen. Viele fundamentale Gründe sprechen für eine Zinsanhebung. Das immer noch äußerst fragile Bankensystem spricht dagegen. Im Folgenden argumentieren wir, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins weit weniger spürbar anheben wird als es der Markt erwartet. Wenn sie es doch tun sollte, wird das auf das lange Ende der Zinskurve keine nachhaltige Wirkung entfalten - es besteht somit die Gefahr einer Verflachung oder sogar Inversion der Zinskurve, was die Profitabilität des Bankensystems in Mitleidenschaft ziehen wird. Im Zusammenspiel mit den regulatorischen Herausforderungen, vor denen die Banken ohnehin stehen, spricht dies letztlich für eine längst überfällige Konsequenz: Eine Konsolidierung des europäischen Bankensystems. Der Kreditmarkt wird sich hiervon nicht abkoppeln. weiterlesen …

Investmentidee: Eine marktneutrale Strategie auf Basis von Volatilität


Eine marktneutrale Strategie entsteht nicht durch eine kontinuierliche Änderung der Ausrichtung eines Portfolios, sondern durch die Kombination von Strategien, die eine negative Korrelation zueinander besitzen. Hierdurch gleichen sich positive und negative Wertentwicklung in den Strategien teilweise, aber nicht ganz, aus. Im Ergebnis entsteht ein Portfolio, das stabiler und weniger abhängig vom Markt ist. weiterlesen …

Der Balkan und das Baltikum - Die Profiteure der Verschuldungskrise


Die Finanzkrise 2009/2010 hat in fast allen Ländern der EU zu einem deutlichen Anstieg der Staatsverschuldung geführt. Das Tempo des Anstiegs ist dramatisch und die 60% Verschuldungsgrenze laut Maastricht Vertrag steht für die großen westlichen Industrienationen nur noch auf dem Papier. Innerhalb der Währungsunion erfüllt lediglich Finnland das Kriterium. Griechenland, Irland und Portugal wären zahlungsunfähig geworden, hätten die anderen EURO-Länder nicht frische Kredite zur Verfügung gestellt. Nun wackelt auch noch Italien. Deutschland steht in den Augen vieler Investoren noch als Fels in der Brandung dar und dies, obwohl die Staatsverschuldung innerhalb eines einzigen Jahres um fast 10% gestiegen ist und nun auf einem Niveau liegt, welches nur 10 Prozentpunkte unter dem Junkbonds gerateten Portugal liegt. weiterlesen …

Fragt nicht, was Euer Land für Euch tun kann, fragt, was Ihr für Euer Land tun könnt


So John F. Kennedyn in seiner Antrittsrede vom 20. Januar 1961. Neuzeitliche Interpretation: Fragt nicht was die Welt für Euer Land tun kann, fragt, was Euer Land für die Welt tun kann.

Alle Welt schaut auf Griechenland und die Eurozone als den potenziellen Auslöser einer erneuten Schockwelle für das globale Finanzsystem. Wir haben unsere Sicht der griechischen Situation bereits ausgiebig dargestellt und dabei versucht aufzuzeigen, dass die Situation lösbar bleibt, indem der Weg zu einer regelgebundenen Transferunion beschritten wird. Ob das ökonomisch sinnvoll ist, sei dahin gestellt. Es kommt aber dadurch nicht unmittelbar zu einer neuen Katastrophe an den Finanzmärkten, da es noch Staaten gibt, die Griechenland Kredite gewähren können. Derweil gibt es auf der anderen Seite des Atlantiks ein Land, das sehr viel schwerwiegendere Schockwellen an das Finanzsystem senden kann, wenn die dortige Entwicklung so weiter geht wie bisher: Die USA. Im Folgenden werden wir argumentieren, dass die wirkliche Gefahr für die Märkte von den USA ausgeht - sollten sich die wirtschaftliche Entwicklung und die Haushaltssituation nicht nachhaltig erholen. weiterlesen …

Fondsboutiquen und Family Offices - Schweigen kostet Gold?


Viele Fondsboutiquen und Family Offices sind im Tagesgeschäft gefangen. Glücklich für die Guten unter Ihnen, da Vollauslastung im Sinne von Profitabilität und Kundenzufriedenheit ein begrüßenswerter Zustand ist. Unzufriedenheit schleicht sich jedoch häufiger ein, da oft der Ruf nach quantitativem und qualitativem Wachstum nicht verstummt. Das Hamsterrad wird von diesen Kundengruppen oft in Gesprächen als Bild benutzt. Im Sinne von: „Wir haben Top-Fondsmanager, exzellente Kundenbetreuer, hervorragende Dienstleistungen, spezielles Know-how und Produkte - aber eigentlich würden wir noch ganz andere Kundengruppen ansprechen. Leider haben wir oft nicht die Zeit, mit den richtigen Investoren in den Dialog zu treten”. Worin können Gründe für diese Unzufriedenheit liegen? Gibt es überhaupt eine Lösung für das Problem? weiterlesen …

Krisenschutz durch Strategiediversifikation: Markowitz rehabilitiert


Das folgende Gespräch ist eine sinngemäße Zusammenfassung einer kürzlich gehaltenen Podiumsdiskussion und weiterer Individualgespräche auf einem Kongress für Fondsmanager.

Viele Investoren sind von Markowitz enttäuscht. Sein Prinzip der Diversifikation wurde von Investoren als Mittel zur Risikosenkung eingesetzt. Trotz Diversifikation erlitten die meisten Investoren in Krisenzeiten schmerzliche Verluste. Die vermeintlich schützende Wirkung der Diversifikation blieb aus. weiterlesen …