BaFin ändert Meinung zur Kundenvermittlung: Auswirkungen auf §34c-Vermittler


In der Vergangenheit galt die reine Kundenvermittlung an eine Bank oder einen Finanzdienstleister als erlaubnisfrei, unabhängig davon welchen Vertrag der Kunden abschloss. Damit konnte letztlich jedermann Kunden vermitteln. Diese Praxis hat die BaFin mittlerweile geändert. weiterlesen …

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Das Ende der Anlageberatung


Die Wertpapierbranche steht an der Schwelle zu einem großen Shake-Out. Die Anlageberatung kommt unter die Räder. Dagegen werden die Dienstleistungen Vermögensverwaltung, vermögensverwaltende Fonds und Discount Brokerage an Bedeutung zunehmen. Warum ist das so? Wie können Berater jetzt ihre Zukunft sichern? weiterlesen …

Börsenbriefe und Tricksereien


Es ist eine keine falsche Idee, sein Geld selbst zu verwalten. Dauerhaft erfolgreich ist man allerdings nur, wenn man keinen falschen Gurus hinterherläuft. Die Methoden in der Börsenbriefszene sind bekannt und nicht vertrauenerweckend.

Der größte Fehler beginnt bei der Anfangssumme. Wer mit nur 10.000 Euro startet und das Geld vermehren will, der sollte genau hinschauen, welche Kosten er zu zahlen bereit ist. Kostet ein Börsenbrief beispielsweise 1.000 Euro im Jahr, dann muss der Anleger satte zehn Prozent auf seine Rendite zusätzlich erwirtschaften. Aber: Das vergessen Börsenbriefanbieter gerne. Stattdessen werden geschönte Performancerechnungen präsentiert.

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Regierung in Berlin: Sparpaket der Mutlosen


Angela Merkel erklärte mehrfach, man habe in der Klausur der Regierung einen “einmaligen Kraftakt” vollzogen. Sozial ausgewogen wollte man an das Projekt herangehen. Gelungen ist das nicht. Die Regierung hat sich blamiert.

Die Bundesregierung spart schon am Papier. Da setzen sich Kanzlerin und ihr Vize in die  Bundespressekonferenz, stellen ihr Ergebnis Journalisten vor und keiner wusste worum es ging. Die Regierung hält selbst offensichtlich so wenig von dem eigenen Ergebnis (strukturell sollen in diese Legislaturperiode 80 Milliarden “eingespart” werden), dass nicht einmal ein Papier verteilt wurde. Der Hinweis erfolgte, dass man die Zahlen im Internet veröffentlicht habe. Unmut machte sich unter den Journalisten breit. Die Regierung bleibt einfach ihrer bisherigen Pannenserie treu. Immerhin: Angela Merkel bemühte sich Zahlen zu nennen. Ein Konzept war bei allem Bemühen nicht erkennbar.

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Zum Umgang mit Kommunikationskrisen (Teil II - Katholische Kirche)


Die Kirche steht seit Wochen am öffentlichen Pranger. Immer neue Missbrauchsfälle von Minderjährigen in Deutschland und anderswo werden täglich bekannt. Die Kirchenoberen traten während ihrer bisherigen Krisenkommunikation in so ziemlich jedes vorhandene Fettnäpfchen.

Manchmal muss man sich um Überleitungen keine Sorgen machen. Auf Leute wie DFB-Präsident Theo Zwanziger, der gerne einen ungeschickten Spruch rauslässt, kann man sich diesbezüglich immer verlassen: Kürzlich hatte ich eine Minireihe gestartet, die sich mit drei aktuellen Kommunikationskrisen beschäftigen soll - beim DFB , bei der katholischen Kirche und bei der FDP. Den Anfang machte die Schiedsrichter-Krise beim DFB. Inzwischen hat Theo Zwanziger sich mit einem gewagten Vergleich des DFB-Problems und der Krise bei der katholischen Kirche ein neues Problem eingehandelt.

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Banken im Steuerkampf unter Druck


Ein Urteil in Liechtenstein könnte ernsthafte Konsequenzen für Geschäftsmodelle von Banken haben. Davon ist mehr zu erwarten als von Druck durch die Politik. Das Schweizer Bankgeheimnis ist jetzt schon Geschichte.

Die Sueddeutsche Zeitung meldet, dass eine Bank in Liechtenstein einem Kunden Schadenersatz leisten muss, da das Institut ihren Kunden nicht rechtzeitig auf ein Informations-Leck im eigenen Haus hingewiesen hat. Was zunächst absurd klingt, die Bank zahlt die Steuerschulden des Kunden via Schadenersatz, dürfte Banken in Steuerparadiesen aufhorchen lassen.

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Anlegerschutzverbesserungsgesetz: Regulierung bei geschlossenen Fonds und Beteiligungen nach Gewerbeordnung


Nach einigem Hin und Her scheint nunmehr klar zu sein, wie die zukünftige Regulierung für den Vertrieb geschlossener Fonds aussieht. Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 08. September berichtet, hat sich die Bundesregierung auf eine Regulierung nach der Gewerbeordnung geeinigt, wie sie von Wirtschaftsminister Brüderle, FDP angestrebt worden war. Nicht durchsetzen konnte sich damit das von Finanzminister Schäuble favorisierte Modell der Regulierung nach dem KWG. weiterlesen …

Wirksam regulieren: Haftung erhöhen


Ex-IKB-Chef Ortseifen erhält wegen Marktmanipulation eine zehnmonatige Bewährungsstrafe und muss etwas Geld zahlen. Sofern das Urteil in der nächsten Instanz bestehen bleibt. Aktionäre der IKB und der Bund verlieren Milliarden. Ein Grund über Haftung erneut nachzudenken?

Ortseifen hat als Bankmanager komplett versagt. Das ist nicht strafbar, sondern einfach nur peinlich. Durch eine irreführende Pressemitteilung hat er das Leben seiner Bank vermutlich um wenige Tage verlängert und ist nach Ansicht einer deutschen Richterin schuldig der Marktmanipulation. Das Urteil “hintenrum durchs Auge” hilft Anlegern wenig und sein präventiver Charakter ist auch nicht zu erkennen. Zeit die Sache fundamental anzugehen.

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Wie man Hedgefonds reguliert – ein einfacher Virus reicht


Erschreckend ist wie wenig kreativ die Politiker bei der Regulierung von Hedgefonds sind. Dabei gibt es statt komplexer Regeln eine einfache Lösung, die die Gefahren an der Ursache anpackt. Der Schlüssel ist die Kreditvergabe an Hedgefonds. Nationale Regelungen sind möglich und Deutschland könnte vorangehen, indem es einen Regulierungsvirus verbreitet.

Probleme entstehen immer dann, wenn diese Hedgefonds mit dem Geld anderer spielen. Einige – nicht alle Hedgefonds - arbeiten mit Krediten. Solche Kredite erhalten die Hedgefonds von Banken. Kommt ein Hedgefonds in eine massive Schieflage, dann ist der Bankenkredit in der Regel auch gefährdet.

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Zum Umgang mit Kommunikationskrisen (Teil I - DFB)


Zurzeit staunt die Öffentlichkeit über die schlechte Kommunikation einiger Organisationen. Die Ursachen der Krisen sind völlig unterschiedlich, aber die Fehler sind ähnlich und folgen typischen Eskalationsstufen. Was Deutscher Fußballbund, Kirche und FDP gemeinsam falsch machen.

Systematisiert man Kommunikationskrisen, dann beschreibt man am besten zunächst die inhaltliche Entstehungsgeschichte, betrachtet die zentralen Protagonisten, deren Verteidigungsstrategien und letztlich die gemachten Fehler. Ähnlichkeiten sind kein Zufall, sondern auf einen Mangel an Professionalität zurückzuführen. Eine Organisation ohne eigene Kompetenz in Krisenkommunikation sollte nach externer Hilfe suchen.

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