Fondsboutiquen, Vermögensverwalter und Private Label Fonds: UCITS, NEWCITS & Co.
“Viel hilft viel!” - dieser Eindruck entsteht, wenn man derzeit die aktuelle Diskussion in Fachpresse und Vertrieb zum Thema UCITS betrachtet. Die Medienindustrie im Asset Management spielt ihre scheinbar aktuellen Themen mit ähnlichem Engagement wie andere Industrien auch. UCITS, eigentlich mehr die Story über Produktverpackung, ist in aller Munde. Noch vor fünf, sechs Jahren war dieses Thema nicht im Fokus vieler institutioneller Investoren. Die ersten sogenannten „Superfonds” tauchten in der Diskussion auf. weiterlesen …
Meist gelesen
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The Final Countdown
Die Griechenlandkrise nimmt langsam präsidiale Ausmaße an - alles ist bereits gesagt, aber nichts entschieden. Das sendet ein ...
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Kommentar: Nachhaltigkeit und SRI - Fetisch oder Bereicherung des Investmentuniversums?
„Der Fetisch des Kunstmarktes ist der Künstlername” (Walter Benjamin). Verfolgt man die aktuelle Diskussion in den Medien über die Themen Nachhaltigkeit und SRI (Social Responsible Investments) und spricht mit institutionellen Investoren, erkennt man eine große Bandbreite von Pro und Contra in diesem Investmentfeld. Neben den schillernden, oft unklaren Begrifflichkeiten fällt auf, dass durch Marketing und Public Relations die Diskussion durchaus in eine andere Richtung hätte laufen könnte. weiterlesen …
Hör mal, haste mal ne Mark
Als wäre die Schuldensituation in Europa und den USA an sich nicht schon schlimm genug, haben die teilweise dilettantischen (Europa) und machtpolitisch dominierten (USA) Versuche, einen Ausweg zu finden, eine nachhaltige Wirkung auf die Investoren weltweit. Es handelt sich hierbei nicht um einen temporären Vertrauensverlust, sondern vielmehr um die Erkenntnis, dass die fatale Suche nach einem sicheren Hafen im Kapitalmarkt einer Odyssee gleicht. In diesem Artikel beschäftigen wir uns hauptsächlich mit zwei Fragen: Wie konnte es soweit kommen? Und was bedeutet der Verlust einer sicheren Anlagealternative für die globale Kapitalallokation und für die aus der Portfoliotheorie bekannten Optimierungsmechanismen? weiterlesen …
Kursverluste und Kurserholung an der Börse: Wieviel Zeit haben Sie noch für Ihr Risikomanagement?
Entwicklungen an der Börse sind nicht geradlinig. Eine Hausse oder Baisse erfolgt aufgrund von zwischenzeitlichen Gegenbewegungen immer in Etappen. Für klassische Anleger, die „long-only“ in Aktien, Renten und Rohstoffen anlegen, und gleichzeitig Risikomanagement betreiben wollen, sind die zwischenzeitlichen Gegenbewegungen eine große Herausforderung. Ist die kurzfristige Gegenbewegung eine Trendwende oder lediglich eine zwischenzeitliche Gegenbewegung, wonach der aktuelle Trend sich wieder fortsetzt? weiterlesen …
Fondsboutiquen, Vermögensverwalter, Family Offices: Seed Money und das Bohren dicker Bretter
„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen” - eine Erfahrung, die bestimmt vielen Vermögensverwaltern und anderen Fondsinitiatoren beim Einsammeln von Seed-Money nicht völlig unbekannt ist. Das Klopfen an viele Türen in Verbindung mit einer unter Umständen hohen Ablehnungsquote gehört scheinbar zu diesem Geschäft. Ähnlich wie in den bekannten Bereichen Projektfinanzierung bzw. Venture Capital erscheint dieses „Ochsentour-Konzept” vorgeschrieben. Unabhängig davon, ob es sich um offene oder geschlossene Fonds handelt. weiterlesen …
Euro- und Dollar-Schuldenkrisen: Der Unterschied zwischen Rettung und Rettung
Wann wird Griechenland gerettet sein? Wann wird der Euro gerettet sein? Wann werden die USA gerettet sein? Wird Deutschland eine Rettung brauchen? In diesen Tagen ist es durchaus berechtigt, die Frage zu stellen, wann tatsächlich von einer Rettung eines Landes gesprochen werden kann. Denn, der Begriff Rettung wird zunehmend inflationär genutzt. weiterlesen …
Fondsboutiquen, Vermögensverwalter und Family Offices: Wo wird ökonomische Nachhaltigkeit gelebt?
„Bemesst den Schritt! Bemesst den Schwung! Die Erde bleibt noch lange jung!” (Conrad Ferdinand Meyer). Diese Jugend und Unversehrtheit unseres Planeten leitet langfristig auch Denken und Handeln von vielen Produktanbietern und institutionellen Investoren. weiterlesen …
Die Börse und die Finanzmedien: Eine ernste Beziehung?
Was ist News? Nicht-Journalisten beantworten diese Frage öfters mit „Alles was wichtig ist”. Dagegen wissen die erfahrenen Journalisten, dass das News-Geschäft nach einer anderen Regel funktioniert, nämlich „Alles was anders ist”. Nur so ist zu erklären, dass eines der Flaggschiffe der deutschen Finanzpresse darüber berichtet, dass in Belgien in einem Kino einem Mann ein Ohr abgebissen wurde. Leider beschränkt sich diese Art der Berichterstattung nicht nur auf Kuriosa. Auch die wichtigen Nachrichten werden nach dem Prinzip des „anders sein” aufbereitet. Das führt in turbulenten Börsenzeiten dazu, dass viele der auch von mir geschätzten Finanzzeitungen und Finanzjournalisten im Fernsehen sich in ihrem Stil und in ihrer Qualität kaum noch von Boulevardblättern unterscheiden. weiterlesen …
Kursverluste an der Börse: Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Strategieänderung?
Die Kapitalmarktwissenschaft ist der Meinung, dass Kursentwicklungen nicht vorhergesagt werden können. Die empirischen Untersuchungen zeigen: Die Kursentwicklung an der Börse ist zwar nicht ein perfekter Random Walk, sie ist aber die Beschreibung, die am nächsten an der Realität dran ist. Trotzdem gibt es noch genug Investoren, die meinen, sie könnten die Kursentwicklungen der nächsten Tage, Wochen und Monate vorhersagen.
In diesen turbulenten Tagen wird das Selbstvertrauen der Prognostiker jedoch schwer auf die Probe gestellt. Die Ursache ist natürlich, dass Prognosen in einer Trendphase immer einfach erscheinen. Wenn jedoch der Trendbruch eintritt und danach der Trendbruch des Trendbruchs, usw., wird auch dem letzten Investor klar, dass er vielleicht doch kein Hellseher ist. Wenn die Hoffnung auf einen schnellen Rebound bereits mehrere Male enttäuscht wurde, drängt sich der Wunsch nach einer Strategieänderung immer stärker auf. weiterlesen …
Der Balkan und das Baltikum - Die Profiteure der Verschuldungskrise
Die Finanzkrise 2009/2010 hat in fast allen Ländern der EU zu einem deutlichen Anstieg der Staatsverschuldung geführt. Das Tempo des Anstiegs ist dramatisch und die 60% Verschuldungsgrenze laut Maastricht Vertrag steht für die großen westlichen Industrienationen nur noch auf dem Papier. Innerhalb der Währungsunion erfüllt lediglich Finnland das Kriterium. Griechenland, Irland und Portugal wären zahlungsunfähig geworden, hätten die anderen EURO-Länder nicht frische Kredite zur Verfügung gestellt. Nun wackelt auch noch Italien. Deutschland steht in den Augen vieler Investoren noch als Fels in der Brandung dar und dies, obwohl die Staatsverschuldung innerhalb eines einzigen Jahres um fast 10% gestiegen ist und nun auf einem Niveau liegt, welches nur 10 Prozentpunkte unter dem Junkbonds gerateten Portugal liegt. weiterlesen …




