Fondsboutiquen, Vermögensverwalter und Family Offices: Wo wird ökonomische Nachhaltigkeit gelebt?
„Bemesst den Schritt! Bemesst den Schwung! Die Erde bleibt noch lange jung!” (Conrad Ferdinand Meyer). Diese Jugend und Unversehrtheit unseres Planeten leitet langfristig auch Denken und Handeln von vielen Produktanbietern und institutionellen Investoren. weiterlesen …
Meist gelesen
-
Affe schlägt Index schlägt Fondsmanager
Der Spiegel berichtet von einer wissenschaftlichen Untersuchung der renommierten Cass Business School der City University Lon ...
Weiterlesen -
Fed bereitet Ausstieg aus billigem Geld vor
Während die deutsche Presse die jüngsten Signale der amerikanischen Notenbank Fed offenbar kaum wahrgenommen hat, berichten d ...
Weiterlesen
Hör mal, haste mal ne Mark
Als wäre die Schuldensituation in Europa und den USA an sich nicht schon schlimm genug, haben die teilweise dilettantischen (Europa) und machtpolitisch dominierten (USA) Versuche, einen Ausweg zu finden, eine nachhaltige Wirkung auf die Investoren weltweit. Es handelt sich hierbei nicht um einen temporären Vertrauensverlust, sondern vielmehr um die Erkenntnis, dass die fatale Suche nach einem sicheren Hafen im Kapitalmarkt einer Odyssee gleicht. In diesem Artikel beschäftigen wir uns hauptsächlich mit zwei Fragen: Wie konnte es soweit kommen? Und was bedeutet der Verlust einer sicheren Anlagealternative für die globale Kapitalallokation und für die aus der Portfoliotheorie bekannten Optimierungsmechanismen? weiterlesen …
Fondsboutiquen, Vermögensverwalter und Placement Agents - Mission Impossible versus maßgeschneiderte Dienstleistung?
Auf den Punkt gebracht: „Placement Agent - das ist doch derjenige, der die heiße Kartoffel weitergeben soll!” (Family Office-Repräsentant aus dem Norden Deutschlands).
Placement Agents - ein schillernder Begriff, dessen Facetten vielen Asset Managern nicht geläufig sind. Die Bandbreite geht über „Placement Agent-light” zu „Placement Agent-plain vanilla”, vom Marketing-Dienstleister hin bis zur ausgelagerten Vertriebseinheit. Die Leistungssprofile der Anbieter gehen dabei weit über Standard-Vertriebsleistungen hinaus. Während der eine Dienstleister sich mehr im Support oder im gleitenden Übergang zum direkten Vertrieb sieht, stellt für bestimmte Dienstleister die Kernfunktion Vertrieb den Schwerpunkt der Positionierung dar. Mit allen Vor- und Nachteilen. Mögliche Kritikpunkte an diesem Dienstleister: Reines „Abstandsmarketing” - tolle Broschüren, aber Null Kundenkontakt, reines PowerPoint-Theorie-Consulting oder „Sprechender-Fact-Sheet-Ansatz”?
Der Balkan und das Baltikum - Die Profiteure der Verschuldungskrise
Die Finanzkrise 2009/2010 hat in fast allen Ländern der EU zu einem deutlichen Anstieg der Staatsverschuldung geführt. Das Tempo des Anstiegs ist dramatisch und die 60% Verschuldungsgrenze laut Maastricht Vertrag steht für die großen westlichen Industrienationen nur noch auf dem Papier. Innerhalb der Währungsunion erfüllt lediglich Finnland das Kriterium. Griechenland, Irland und Portugal wären zahlungsunfähig geworden, hätten die anderen EURO-Länder nicht frische Kredite zur Verfügung gestellt. Nun wackelt auch noch Italien. Deutschland steht in den Augen vieler Investoren noch als Fels in der Brandung dar und dies, obwohl die Staatsverschuldung innerhalb eines einzigen Jahres um fast 10% gestiegen ist und nun auf einem Niveau liegt, welches nur 10 Prozentpunkte unter dem Junkbonds gerateten Portugal liegt. weiterlesen …
Fragt nicht, was Euer Land für Euch tun kann, fragt, was Ihr für Euer Land tun könnt
So John F. Kennedyn in seiner Antrittsrede vom 20. Januar 1961. Neuzeitliche Interpretation: Fragt nicht was die Welt für Euer Land tun kann, fragt, was Euer Land für die Welt tun kann.
Alle Welt schaut auf Griechenland und die Eurozone als den potenziellen Auslöser einer erneuten Schockwelle für das globale Finanzsystem. Wir haben unsere Sicht der griechischen Situation bereits ausgiebig dargestellt und dabei versucht aufzuzeigen, dass die Situation lösbar bleibt, indem der Weg zu einer regelgebundenen Transferunion beschritten wird. Ob das ökonomisch sinnvoll ist, sei dahin gestellt. Es kommt aber dadurch nicht unmittelbar zu einer neuen Katastrophe an den Finanzmärkten, da es noch Staaten gibt, die Griechenland Kredite gewähren können. Derweil gibt es auf der anderen Seite des Atlantiks ein Land, das sehr viel schwerwiegendere Schockwellen an das Finanzsystem senden kann, wenn die dortige Entwicklung so weiter geht wie bisher: Die USA. Im Folgenden werden wir argumentieren, dass die wirkliche Gefahr für die Märkte von den USA ausgeht - sollten sich die wirtschaftliche Entwicklung und die Haushaltssituation nicht nachhaltig erholen. weiterlesen …
Fondsboutiquen, Private Label Fonds und Seed Money – die Praxis und die Gebrüder Grimm
Fondsprojekte erinnern häufig an Erfindergeschichten – ein genialer Fondsmanager, ein geniales Konzept und eine Käuferschicht, die bisher noch nicht weiss, was ihr eigentlich bisher entgangen ist. Kreativität, Konzeptionstalent sind zum einen gefragt. Zum anderen trifft hier aber oft visionärer Impuls oft auch das harte, ungefilterte Feedback der potentiellen Zielgruppe eines neuen Fonds. Bestimmte Gruppen von Vermögenverwaltern scheitern oft schon zu Beginn des Prozesses. Welcher grosse Stolperstein wird bei vielen Fondsprojekten oft wenig beachtet? Warum scheitern manche Fondsauflagen in Deutschland? Warum sind manche Projekte am Schluss erfolgreich? weiterlesen …
Die Börse und die Finanzmedien: Eine ernste Beziehung?
Was ist News? Nicht-Journalisten beantworten diese Frage öfters mit „Alles was wichtig ist”. Dagegen wissen die erfahrenen Journalisten, dass das News-Geschäft nach einer anderen Regel funktioniert, nämlich „Alles was anders ist”. Nur so ist zu erklären, dass eines der Flaggschiffe der deutschen Finanzpresse darüber berichtet, dass in Belgien in einem Kino einem Mann ein Ohr abgebissen wurde. Leider beschränkt sich diese Art der Berichterstattung nicht nur auf Kuriosa. Auch die wichtigen Nachrichten werden nach dem Prinzip des „anders sein” aufbereitet. Das führt in turbulenten Börsenzeiten dazu, dass viele der auch von mir geschätzten Finanzzeitungen und Finanzjournalisten im Fernsehen sich in ihrem Stil und in ihrer Qualität kaum noch von Boulevardblättern unterscheiden. weiterlesen …
Fondsboutiquen, Vermögensverwalter, Family Offices: Seed Money und das Bohren dicker Bretter
„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen” - eine Erfahrung, die bestimmt vielen Vermögensverwaltern und anderen Fondsinitiatoren beim Einsammeln von Seed-Money nicht völlig unbekannt ist. Das Klopfen an viele Türen in Verbindung mit einer unter Umständen hohen Ablehnungsquote gehört scheinbar zu diesem Geschäft. Ähnlich wie in den bekannten Bereichen Projektfinanzierung bzw. Venture Capital erscheint dieses „Ochsentour-Konzept” vorgeschrieben. Unabhängig davon, ob es sich um offene oder geschlossene Fonds handelt. weiterlesen …
Euro- und Dollar-Schuldenkrisen: Der Unterschied zwischen Rettung und Rettung
Wann wird Griechenland gerettet sein? Wann wird der Euro gerettet sein? Wann werden die USA gerettet sein? Wird Deutschland eine Rettung brauchen? In diesen Tagen ist es durchaus berechtigt, die Frage zu stellen, wann tatsächlich von einer Rettung eines Landes gesprochen werden kann. Denn, der Begriff Rettung wird zunehmend inflationär genutzt. weiterlesen …
Liebe macht blind
Die Europäische Union ist eine Liebesgemeinschaft - trotzt allen ökonomischen Zwängen! In der Vergangenheit haben wir schon öfter darauf verwiesen, dass die Europäische Währungsunion ein politisch gewolltes Konstrukt ist (kürzlich wurde H. Kohl mit dem Kissinger Preis für seine Verdienste geehrt) und diesem politischen Willen wird nun Tribut gezollt. Ärgerlich ist dabei nur, dass das niemand zugibt, wodurch sich der politische Unmut in den Geber- aber auch in den Empfängerländern mehrt. Vor diesem Hintergrund muss die aktuelle Restrukturierungsdiskussion gesehen werden, die den Anschein erweckt, als wäre sie eher von politischer als von ökonomischer Seite lanciert worden. Bei genauem Hinsehen stellt man nämlich fest, dass jegliche Art der Restrukturierung zu erheblichen Problemen führt. Deshalb kommen wir zu dem Schluss, dass im wahrscheinlichsten Szenario keine Umschuldung griechischer Staatsschulden erfolgen wird und die (bereits de facto bewilligten) Transferleistungen weiterhin gezahlt werden. Viel Rauch um Nichts - aber so ist das manchmal in der Liebe. weiterlesen …





