Affäre Sarrazin - SPD, Bundesbank und Medien sind beschädigt
Die Sozialdemokraten haben Thilo Sarrazin seinerzeit in den Sattel bei der Bundesbank geholfen. Jetzt wird man den Mann dort nicht mehr so einfach los. Die Medien hypen den Mann, der seine absurden Thesen als scheinbare Wahrheit unter die Leute bringt. Über den Umgang mit Rechtspopulisten.
Cem Özdemir, Vorsitzender der Grünen, hat es richtig beschrieben: Mit Thilo Sarrazin sollte man sich nicht an einen Tisch setzen. Genau das haben aber in unserer Talk-Gesellschaft andere getan - bei Reinhold Beckmann. Die Grüne Renate Künast zum Beispiel, die noch nie eine Talkshow zu irgendeinem Thema ausgelassen hat. Bei Beckmann durfte der peinliche Bundesbanker, der angeblich sein zahlenstrotzendes Halbwissen nur privat vertritt, seine Thesen weiter verbreiten und den Verkauf seines überflüssigen Buches anheizen. Angekündigt wurde Sarrazin übrigens in der ARD unter der Flagge der SPD und der Bundesbank. Plasberg legt mit seiner Sendung nach.
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