Hinweis für Ursula: Schlecker ist überall
Die Realitätsferne mancher Politiker ist erstaunlich: Der Fall Schlecker sei ein Einzelfall, der Zeitarbeit in Misskredit bringen könne. So naiv kann nicht einmal ein Neuling im Arbeitsministerium, wie Ursula von der Leyen es ist, sein. Richtig ist: Das Problem ist eine zwangsläufige Folge der Umgestaltung unserer Sozialsysteme.
Schlecker hat ohnehin ein schlechtes Image als Arbeitgeber. Jetzt wird es vermutlich noch etwas schlechter. Das Unternehmen soll Mitarbeiter in neue Arbeitsverhältnisse gedrängt und so die Lohnspirale weiter nach unten in Bewegung gesetzt haben. Was sich wie ein Skandal anhört, ist nur die Spitze einer Entwicklung, die der Gesetzgeber vor einigen Jahren mit seiner Agenda-Politik in voller Absicht verschärft hat.
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