Wirtschaftsnobelpreis - die Richtung stimmt wieder


Die diesjährigen Preisträger in Stockholm sind die Politologin Elinor Ostrom und der Ökonom Oliver E. Williamson. Damit ehrt die Königlich-Schwedische Akademie zwei Wissenschaftler, die wichtige Beiträge für ökonomische Fragestellungen geliefert haben.

Die Vergabe des prestigeträchtigsten Preises der Welt ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern besitzt immer auch eine politischen Aussage. Das haben wir gerade bei der Auswahl von Barack Obama gesehen. Der US-Präsident wird für den Neuanfang der Außenpolitik nach acht Jahren Georg W. Bush ausgezeichnet. Man kann das für verfrüht halten, aber eine starke politische Botschaft ist das schon.

Im Vorjahr hat die Auszeichnung von Paul Krugman, einem der schärfsten Kritiker von Georg W. Bush, dem Preis eine besondere Note verliehen. In diesem Jahr wurden eine Politologin und ein Ökonom ausgezeichnet, die fernab von Börsenpreisberechnungen ihre Meriten gesammelt haben.

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