Buchbesprechung: Der amerikanische Virus von Rainer Hank


Rainer Hank sorgt sich in seinem neuesten Buch um den Kapitalismus moderner Prägung. In liberaler Tradition ist der Autor pessimistisch, wenn der Staat jetzt zu stark eingreift. Schutz vor künftigen Krisen verspricht Hank sich von den Rettungsmaßnahmen jedenfalls nicht.

»Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems im Herbst 2008 hat der Menschheit auf dramatische Weise vor Augen geführt, wie verwundbar der Kapitalismus ist: Vom amerikanischen Virus infiziert, ist in der globalen Wirtschaft das große Chaos ausgebrochen. Im Zeitraffer verschwinden Traditionsbanken. „Wo ist mein Geld noch sicher?“, heißt die Frage der Stunde. „Rette sich wer kann“, ist die Antwort hilfloser Anlageberater. weiterlesen …

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Kurserholung: Die Rückkehr der alten Reflexe


Nach einem katastrophalen Jahresstart  haben die Aktienmärkte in den letzten Wochen wieder deutliche Zuwächse verbucht. Keine Frage: Mit immer neuen Negativwachstumsszenarien erscheint die konjunkturelle Lage weiter  düster. An den Weltbörsen keimt jedoch angesichts der enormen Rettungspakte leise Hoffnung auf. Zu Recht? An der Spitze der Erholung stehen alte Bekannte. Kehrt der Bulle zurück?

Gottfried Heller ist immer für eine Börsenweisheit gut.  Überliefert  ist dieses Bonmot des früheren Kostolany-Partners: “Bei Pessimismus kaufen. Der Pessimismus ist die häufigste Ursache für niedrige Börsenkurse; je größer der Pessimismus desto niedriger die Kurse”.

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