Über Willkür in der politischen Berichterstattung


Gerne werden Politiker und Banker in diesen Tagen gescholten. Das ist in Fällen der zweiten Gruppe durchaus nachvollziehbar und verständlich. Merkwürdigerweise werden Bankvorstände selten derart persönlich beschimpft und geschmäht wie Politiker.

Unser Finanzminister ist dünnhäutiger geworden. Das kann man verstehen angesichts der Tatsache, dass er von manchen Kommentatoren, wie einigen von der Financial Times Deutschland (FTD), ständig als unfähig hingestellt und beschimpft wird. Aber auch andere Zeitungskommentatoren sind nicht anders. Natürlich ist es das Recht eines Kommentators in einem geeigneten Umfeld seine Meinung zu schreiben. Und gerade der Kommentarteil in der FTD ist nach meiner Einschätzung der beste Teil der Zeitung überhaupt. Dennoch übertreiben einige Kollegen, die das eigentlich nicht nötig hätten, ihre Meinungskampagne gegen den Finanzminister. weiterlesen …

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Unsere aktuelle Sicht der Wirtschaft ist wie folgt. Die Kernthemen in historisch chronologischer Reihenfolge sind:

1. Die langjährige lockere Geldpolitik der Notenbanken
2. Die Krise der Wohnimmobilien in den USA
3. Die internationale Bankenkrise
4. Die internationale Wirtschaftskrise

Die lockere Geldpolitik hat über Jahre zu einem kontinuierlich wachsenden Kredithebel, kombiniert mit einer abnehmenden Risikosensitivität, geführt. Vereinfacht gesagt, es konnten immer mehr und größere Risiken zu niedrigen Zinsen finanziert werden. weiterlesen …