Barack Obama - die Rückkehr des Politischen


Die Welt atmet auf. Mit der Amtsübernahme von Barack Obama beginnt ein Paradigmenwechsel bei der Sicht auf unsere Wirtschaftsordnung. Der Nachwächterstaat wird zunächst in den USA abgeschafft und durch einen starken Staat ersetzt.

Angesichts milliardenschwerer Abschreibungen von Banken, die sich nach Schätzungen des IWF bis auf 1.400 Milliarden US-Dollar belaufen könnten, kann niemand ernsthaft behaupten, dass der Staat für das Debakel verantwortlich ist. Ein ähnlich absurder Satz, der auch durch Wiederholung nicht richtiger wird, lautet: “Der Staat ist nicht der bessere Banker”. Unser Denken muss anders organisiert werden, um solchen Bauernfänger-Thesen nicht mehr hinterherzulaufen. weiterlesen …

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US-Quartalssaison: Abgründe tun sich auf


In der dieser Woche rüsten sich die USA für ein Fest, dass God’s own Country noch nicht gesehen hat. An der Wall Street herrschen dagegen umgekehrte Vorzeichen: Zeitgleich zur Inauguration von Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA müssen die Vorzeige-Unternehmen Amerikas bei Vorlage der  jüngsten Quartalszahlen Farbe bekennen. Den Auftakt hatten in der letzten Woche bereits die US-Großbanken gemacht - mit desaströsen Ergebnissen.

Das Prinzip Hoffnung währte nicht mal eine Woche. Hoffnungsvoll waren die Aktienmärkte in der vorvergangenen Woche ins neue Jahr gestartet. Doch spätestens, als die ersten schlechten Nachrichten von Corporate America  eintrafen, ergriffen Anleger reflexartig die Flucht. Intel warnte, Time Warner  warnte – und die Konjunkturdaten verschreckten. 
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