Börsenjahr 2008: Ein Albtraum erster Klasse
Wenn alles gesagt, geschrieben und analysiert ist, zählt an den Märkten nur noch die einfache Mathematik. Und die spricht für die abgelaufenen 365 Tage eine ernüchternde Sprache: 2008, das war für viele Leitindizes das schlechteste Börsenjahr seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die deutschen Aktienmärkte verloren zwischen 40 und 48 Prozent ihres Wertes - und damit mehr als die Wall Street, an der die Krise ihren Ursprung genommen hatte.
Der Spuk ist vorbei, die Folgen bleiben: 2008 wird als das Börsenjahr in die Geschichte eingehen, in dem eine langsam herannahende Krise an dem US-Immobilienmarkt zum Tsunami heranwuchs, der erst den Kreditmarkt, dann die Kapitalmärkte erreichte und schließlich die Konjunktur mit einer Wucht traf, wie seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren nicht mehr.
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