Neuerliche Stützungsaktion - Staatshilfe für Dexia
Der angeschlagene Immobilien- und Staatsfinanzierer Dexia soll durch Staatshilfen gerettet werden. Die Beneluxstaaten Luxemburg und Belgien sowie Frankreich sorgen einer Agenturmeldung zufolge für eine Kapitalerhöhung von 6,4 Milliarden Euro.
Frankreich und Belgien tragen mit jeweils drei Milliarden den Hauptteil der finanziellen Lasten. Neben Luxemburg, das etwas weniger als 400 Millionen Euro beisteuern soll, beteiligen sich auch institutionelle Anleger und die Regionen an der Stützungsaktion.
Die Dexia-Bank ist vor allem im Kommunalkreditgeschäft tätig und in Paris und Brüssel gelistet. Das Institut besitzt auch einen deutschen Ableger. Die deutsche Dexia war kürzlich damit gescheitert, einen mit Pfandbriefen unterfütterten Staatskredit über eine Milliarde Euro zu platzieren.
Erst am Wochenende hatte die belgische Regierung den Finanzkonzern Fortis gestützt. In Deutschland steht der Staat der Hypo Real Estate mit einer milliardenschweren Bürgschaft beiseite und in Großbritannien übernimmt der Staat die Bank Bradford & Bingley.






